Pressespiegel: Sachstand Ratsinitiative „Dauerhafte Nutzung der Stahlbau-Strang-Halle“

14. März 2018

Am 10. November 2017 hat die Ratskoalition aus CDU und SPD mit Ratsantrag gefordert, die Stahlbau-Strang-Halle in Aachen Rothe-Erde für kulturelle und andere Events dauerhaft zu erhalten und zugänglich zu machen. Lesen Sie zum aktuellen Sach- und Bearbeitungsstand dieser Ratsinitiative im Folgenden den Bericht von Gerald Eimer in der heutigen Ausgabe der Aachener Nachrichten auf Seite 14. Einen Link zum zugehörigen Ratsantrag Nr. 73/17 finden Sie weiter unten.

Stadt schmiedet neue Pläne für die Stahlfabrik

Als Schauplatz des Tanzfestivals hat sich die Halle an der Philipsstraße längst bewährt. Nun könnte sie zum coolen Veranstaltungsort ausgebaut werden.

Von Gerald Eimer

Aachen. Welche Zugkraft und Ausstrahlung alte Industrieanlagen haben, zeigen die Zeche Zollverein in Essen, das Gasometer in Oberhausen oder auch das E-Werk in Köln. Nun wollen die Aachener mit dem Backsteinbau von Stahlbau Strang gleichziehen. Einem breiteren Publikum werden dessen Reize bislang vor allem während des kultigen Schrittmacher-Tanzfestivals vor Augen geführt, künftig könnte die Halle auch als Ganzjahresveranstaltungsort für Konzerte, Vorstellungen und Events aller Art in Frage kommen.

Die Idee kursiert seit Jahren, doch diesmal wollen CDU und SPD Ernst machen. Bereits im vergangenen November haben sie die Verwaltung beauftragt, dauerhafte Nutzungsmöglichkeiten der Halle zu prüfen und Überlegungen zur Organisation dieser außergewöhnlichen Location anzustellen. Die alte Fabrikhalle an der Philipsstraße – gut 110 Meter lang und 22 Meter breit – stehe „mit ihrem Großstadt-Flair und faszinierender Industriearchitektur“ in Kontrast zu modernen Veranstaltungsräumen, schwärmen die Vertreter der Ratsmehrheit. In ihren Augen könnte die Strang-Halle eine Lücke zwischen dem Eurogress und dem Depot Talstraße schließen. Vor allem einem jüngeren Publikum könnte man dort tolle neue Angebote machen, ist Karl Schultheis (SPD) überzeugt. Weiterlesen...

Themen: KulturRatsanträge

Poller zur Terrorismusabwehr und Gestaltungsregeln für den Pfalzbezirk: SPD-Ratsherr Norbert Plum fragt nach

14. März 2018

Unter anderem wegen des Terroranschlags auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz 2016, verpflichtete das NRW-Innenministerium die Städte- und Gemeinden im August 2017 zusätzliche Sicherungsmaßnahmen an stark besuchten Orten und für Großveranstaltungen wie Messen und Märkte vorzunehmen. Um die Gefährdung von Passanten durch Angriffe mit LKWs und Fahrzeugen zu minimieren, wurden in Aachen deshalb rechtzeitig vor Beginn des Weihnachtsmarktes 2017 zum Beispiel an der Jakobstraße Ecke Judengasse an der Zufahrt zum Markt versenkbare Sperrvorrichtungen eingebaut. Die Krux dabei: Der großflächig verbaute bituminöse Belag im Poller-Bereich passt so überhaupt nicht zu den im Aachener Pfalzbezirk gewünschten und laut gestalterischer Norm auch vorgeschriebenen Natursteinpflasterung.

Auch heute vier Monate nach Inbetriebnahme der Sperren sind noch keine Anzeichen dafür erkennbar, dass der raue bituminöse Belag in absehbarer Zeit ausgetauscht werden könnte. In seiner Ratsanfrage möchte Norbert Plum, s. Foto, deshalb von Oberbürgermeister Philipp wissen, ob es sich wirklich nur um einen provisorischen Belag handelt, der noch durch Pflastersteine ersetzt wird oder doch um eine dauerhafte Lösung. Wenn nein möchte Plum außerdem wissen, warum der Belag nicht durch eine Kopfsteinpflasterung ersetzt wird, beziehungsweise ob die Verwaltung den jetzigen Zustand im Vergleich zu einer gepflasterten Fläche etwa für attraktiver hält. Schließlich soll die Stadtverwaltung erklären, ob in Zukunft beim Einbau weiterer Sperrpoller von Anfang an von Asphaltflächen abgesehen wird.

Themen: Anfragen von Ratsmitgliedern

Aus der Partei

AG 60plus NRW: Pressemitteilung zu den Sondierungsgesprächen in Berlin

11. Januar 2018

Walter Cremer, Landesvorsitzender AG NRWSPD 60 plus, teilt mit, dass der Landesvorstand der AG 60 plus sich wie folgt zu den Sondierungsgesprächen von CDU und SPD in Berlin positioniert hat.

Für uns steht fest: Am Ende der Sondierungsgespräche mit der CDU müssen für uns folgende Schwerpunkte Bedingung für weitere Verhandlungen sein.

  • Paritätische Finanzierung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung
  • Abschaffung der Doppelverbeitragung bei Beziehern von Betriebsrenten
  • Verhinderung einer weiteren Absenkung des Rentenniveaus
  • Maßnahmen zur Verhinderung von Altersarmut

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Inhalte: Aus Düsseldorf

Aus der Partei

AsF, Jusos, Juso-HSG: Workshop „Feminism is for everybody!“

09. Januar 2018

Wir laden herzlich zum Workshop „Feminism is for everybody!“ am 20. Januar 2018 von 10:30-14:30 Uhr ins DGB Haus Aachen (Dennewartstr. 17) ein.

Gemeinsam wollen wir mit der Referentin Laura Chlebos (Sozialwissenschaftlerin und Gründerin des Blogs „Feminismus im Pott“) Positionen und Perspektiven der verschiedenen feministischen Strömungen erarbeiten und deren Konfliktpotential anhand aktueller feministischer Debatten diskutieren.

Der Workshop findet in Kooperation mit dem Frauennetzwerk StädteRegion Aachen, den Jusos und der Juso Hochschulgruppe statt. Um Anmeldung wird bis zum 16.01. unter veranstaltung@frauennetzwerk-aachen.de gebeten.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

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Inhalte: Termine und Veranstaltungen

Aus der Partei

Ein Nachruf für Richard Okon

27. Dezember 2017

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Freunde,

über die verschiedene Medien ist die Information bereits bei vielen angekommen. Unser langjähriges Mitglied im Ortsverein Ost und des StädteRegionstages, Richard Okon, ist unerwartet und plötzlich von uns gegangen. Es fällt schwer diese Information wirklich zu verarbeiten und wirklich zu verstehen was dies für seine Familie, seine Freunde und uns alle bedeutet.

Richard war immer ein energiegeladener Kämpfer, der sich wie wenige für die sozialen Belange der Schwächsten eingesetzt hat. Wenn er Ungerechtigkeit gesehen hat, dann hat er nicht nur auf der großen Bühne Veränderungen eingefordert. Er war sich auch nie zu schade sich im ganz kleinen vor Ort im wahrsten Sinne des Wortes die Hände schmutzig zu machen, um eine Veränderung zum Guten zu erreichen. Und im christlichen Geiste hat er auch den Menschen immer wieder aufs neue die Hand gereicht, die sich – manchmal auch mehr als einen – Fehltritt erlaubt haben.

Für uns ist und war Richard in so vielem Vorbild. Wir werden uns bemühen ihm im Rahmen unserer Möglichkeiten gerecht zu werden. Denn auch wenn er uns im hier und jetzt verlassen hat – er wird auf seine Art und Weise und durch sein Wirken und seinen Einfluss, den er auf alle von uns hatte, weiter bei uns bleiben.

Für die SPD Aachen

Mathias Dopatka

Inhalte: Aus den Ortsvereinen