Artikel zu: Kinder und Familien

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SPD-Ratsanfrage zum „Archimedischen Sandkasten“ am Katschhof: In Zukunft im Sommer dauerhaft an anderer Stelle?

27. Juli 2016

Seit kurzem lädt der „Archimedische Sandkasten“ auf dem Katschhof im Rahmen des Wissenschaftsjahres den Aachener Nachwuchs zum Buddeln und Sandburgen-Bauen ein, während die Eltern in Ruhe auf den Liegestühlen relaxen können. In Spitzenzeiten tummeln sich zurzeit täglich über 100 Kinder und Eltern an Aachens größter Sandkiste. Und für viele Aachenerinnen und Aachener steht bereits wenige Tage nach der Eröffnung fest, dass der noch bis zum 7. August geöffnete Sandkasten als zusätzliche Anlaufstelle in der City nicht mehr wegzudenken ist.

Patrick Deloie, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Aachen, wendet sich daher mit einer Ratsanfrage an die Stadtverwaltung, um zu klären, inwieweit aus dem Sandkasten auf dem Katschhof in Zukunft nicht ein dauerhaftes Angebot für die Sommermonate werden kann.

Dazu erklärt Patrick Deloie: „Der Sandkasten ist wie eine kleine Oase mitten in der Innenstadt. Er bietet Familien mit Kindern eine willkommene Möglichkeit, einen Stadtbummel zu unterbrechen und sich eine kleine Auszeit von den Einkäufen zu nehmen. Klein und Groß dürfen sich wie am Strand im Urlaub fühlen. Insgesamt trägt die größte Sandkiste Aachens erheblich zur Erhöhung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Aachener Innenstadt bei. Deshalb müssen wir jetzt zügig klären, ob es im Sommer in der Innenstadt in Zukunft nicht dauerhaft ein solches Angebot geben kann. In Münster ist mit dem „Maxi-Sand“ beispielsweise ein vergleichbares Angebot seit über 10 Jahren äußerst beliebt.“ Weiterlesen...

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Aus der Partei

SPD Aachen kritisiert Verschlechterungen für Alleinerziehende

24. Mai 2016

Die geplanten Neuregelungen für SGB II-Bezieherinnen und Bezieher sollen für Vereinfachung sorgen. Teilweise haben die Neuregelungen jedoch, so wie sie geplant sind, auch Nachteile. Die SPD Aachen kritisiert insbesondere, dass Alleinerziehenden Geld gestrichen werden soll, wenn ihre Kinder tageweise beim anderen Elternteil sind. Das dürfte in nicht wenigen Fällen Konflikte um Geld und Umgangsrecht verstärken und benachteiligt im wesentlichen die Mütter, die in den meisten Fällen die Hauptsorgenden für die Kinder sind.

Alleinerziehenden, die Hartz IV beziehen, soll für jeden Tag, den das Kind beim anderen Elternteil verbringt, das Sozialgeld für die Kinder gestrichen werden. Das sind neun Euro für 6- bis 14-Jährige und 10,20 Euro für 14- bis 18-Jährige. Dieser Betrag stünde dann dem anderen Elternteil zu.

Die tagesweise Aufteilung des Sozialgeldes getrennt lebender Eltern wie in der Neuregelung im Neunten Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch vorgesehen, führt zu einer Bedarfsunterdeckung im Haushalt vom alleinerziehenden Elternteil. Vor allem in den Ferien, wenn die Kinder mehr als das sonst übliche Wochenende beim anderen Elternteil verbringen, sorgt das für ein erheblich geringeres Einkommen, ohne dass der Bedarf sinkt: Miete, Telefon, Nebenkosten für die Wohnung, Vereinsbeiträge etc. bleiben in gleicher Höhe bestehen.

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Aus der Fraktion

Pressespiegel: AZ-Themencheck „Kommunalpolitische Themen 2016“

07. Januar 2016

Zum Jahresbeginn hat die Aachener Zeitung die Sprecher aller Fraktionen im Aachener Stadtrat nach den wichtigen politischen Themen in 2016 gefragt. Lesen Sie hier die Einschätzung des SPD-Fraktionsvorsitzenden Michael Servos.

Welches Thema wollen Sie 2016 als erstes angehen?

Anfang 2016 wird uns als erstes der städtische Haushalt beschäftigen. Vor allem werden wir uns aber dem Thema „Wohnen“ widmen. Es muss gelingen, die Verwaltungsstrukturen nachhaltig zu stärken und die Schaffung zusätzlichen, preiswerten Wohnraums noch weiter zu beschleunigen. In diesem Zusammenhang werden wir die Besetzung der wichtigen Leitungsfunktionen im Planungsdezernat und die Schaffung des neuen Fachbereichs „Wohnen und Soziales“ intensiv diskutieren. Wir werden darüber hinaus die Integration der Menschen, die zu uns fliehen, in den Mittelpunkt stellen, um die große Chance, die sich für unsere Gesellschaft bietet, nutzen zu können.

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SPD fordert unbefristete Schulsozialarbeit

26. November 2015

Der SPD-Unterbezirk Aachen-Stadt fordert, die 18 befristeten Stellen in der Schulsozialarbeit in der Stadt Aachen in unbefristete Stellen umzuwandeln.

SPD-Vorsitzender Karl Schultheis MdL: „Das Land Nordrhein Westfalen hat den Weg frei gemacht. Für die kommenden drei Jahre ist landesseitig die Finanzierung der Schulsozialarbeit gesichert, obwohl der Bund diese Aufgabe finanzieren müsste. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter leisten täglich eine wichtige Arbeit und entlasten Pädagogen und Schulleitungen. Sie stärken die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule und können oft präventiv tätig werden. Damit ist Schulsozialarbeit ein Beitrag zu Bildungsgerechtigkeit und ein Beitrag zur Gewährleistung von Teilhabechancen für alle. Unsere Kinder haben ein Recht darauf, so gut wie möglich betreut zu werden und Ansprechpartner für ihre Nöte und Sorgen in der Schule zu haben.

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Koalition beantragt Programm zur Verwendung der Investitionsfördermittel des Bundes

05. Oktober 2015

Die Bundesregierung stellt den deutschen Städten und Gemeinden insgesamt rd. 3,5 Mrd. Euro für besondere Investitionen zur Verfügung. Im Landtag Nordrhein-Westfalen wird derzeit die Verteilung der Mittel beraten. Ein Beschluss wird in Kürze erwartet. Der Anteil für die Stadt Aachen wird voraussichtlich rd. 14,7 Mio. Euro betragen.
Die CDU-/SPD-Koalition im Aachener Stadtrat hat nunmehr beantragt, dass die Verwaltung dazu ein kommunales Investitionsprogramm aufstellt. Die förderfähigen Maßnahmen sollen nach einer Prioritätenliste auf einzelne Politikfelder verteilt werden. Dies teilen die beiden Fraktionsvorsitzenden Harald Baal, CDU, und Michael Servos, SPD, mit.

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