Aus der Partei

Heute schon an morgen denken: Was nach „Corona“ zählt.

08. April 2020

Die Corona-Pandemie verändert zurzeit unser Leben. In Aachen, in Deutschland und auf der ganzen Welt steht das gesellschaftliche Treiben – so wie wir es kennen – still. Restaurants, Cafés, Kinos, Theater, Fitnessstudios und viele mehr sind und bleiben geschlossen. Jetzt geht es darum, die unkontrollierte Ausbreitung des Virus mit allen Mitteln aufzuhalten. Doch was kommt danach?

Was aus unserer Sicht auf keinen Fall passieren darf, ist, dass die Menschen, die unsere Heimatstadt tagtäglich zu einem lebens- und liebenswerten Ort werden lassen, mit den Folgen der Pandemie alleine gelassen werden. Ohne Schwimmbäder, Kneipen, Sportvereine und Museen wäre Aachen nicht die Stadt, die wir kennen und lieben. Die ersten Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung für Selbstständige und Unternehmen sind ein erster wichtiger Schritt, um den Menschen eine wirtschaftliche Perspektive zu bieten. Doch sie stellen nicht sicher, dass auch die kulturellen und gesellschaftlichen Akteure so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen.
Deshalb fordern wir: Die Landesregierung in Düsseldorf muss pauschale Hilfen für die Kommunen und Gemeinsamen bereitstellen. Diese müssen pro Einwohnerin und Einwohner bemessen werden und sollen dazu dienen, die Lebensqualität in unseren Städten beizubehalten.

Zukunft gibt es nicht „auf Pump“

Dazu reicht es nicht aus, die Kassenkredite zu erhöhen – wie es zurzeit die Landesregierung plant. Der Erhalt unserer kulturellen Vielfalt und des gesellschaftlichen Miteinanders in unseren Städten gibt es nicht „auf Pump“. Es kann auch nicht sein, dass der Wiederaufbau der Stadtgesellschaft ausschließlich aus kommunalen Haushaltsmitteln und somit auf Kosten anderer bereits geplanter Maßnahmen geschieht.
„Corona“ und seine Folgen können wir nur gemeinsam, nur solidarisch meistern. Dafür werden wir Geld in die Hand nehmen müssen. Aber wir finden, das ist es wert. Und diese Solidarität und Wertschätzung fordern wir auch von allen anderen politischen Gremien in Land und Bund.
Die gemeinsame Pressemitteilung unseres Parteivorsitzenden Mathias Dopatka und unseres finanzpolitischen Sprechers Boris Linden finden Sie im Wortlaut hier.

Inhalte: AllgemeinAnfragen von Ratsmitgliedern