Sanierungsstau in Studierendenwohnheimen. Norbert Plum stellt Ratsanfrage zum Erhalt von bezahlbarem studentischem Wohnraum in Aachen.

18. März 2020

Laut Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke müssen in Nordrhein-Westfalen 97 Studierendenwohnheime mit über 20.000 Zimmern saniert oder sogar abgerissen werden. Das entspricht über 50% aller Wohnheimplätze in NRW. Besonders betroffen sind die Städte Aachen mit 4798 Wohnplätzen, Bonn mit 2756, Münster mit 2801 und Bielefeld mit 2385. Laut Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke NRW müssen in den nächsten zehn Jahren rund 700 Mio. Euro investiert werden – andernfalls droht ein massiver Verlust von bezahlbarem studentischem Wohnraum.

Mit dem Ziel den studentischen Wohnraum in Aachen rechtzeitig zu sanieren und dauerhaft zu erhalten, fragt SPD-Ratsherr Norbert Plum nun bei der Verwaltung nach. Einerseits erkundigt sich Plum, ob die Stadtverwaltung bereits Kenntnis von der Situation hat. Außerdem möchte er wissen, ob die Stadtverwaltung gegenwärtig schon Gespräche mit dem Studierendenwerk Aachen und der Landesregierung führt, damit ein gemeinsamer „Masterplan“ für eine zügige und umfassende Sanierung der Aachener Wohnheimplätze organisiert werden kann. Schließlich fragt der SPD-Wohnungs- und Planungspolitiker, welche Möglichkeiten die Verwaltung sieht, um mit den ihr zur Verfügung stehenden Kompetenzen und Mitteln die Bekämpfung des Sanierungsstaus positiv zu beeinflussen.

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