Aus der Fraktion

SPD stellt wegweisendes Konzept für das Altstadtquartier Büchel vor

01. April 2019

[Kleiner Spaß zum 1. April! :)]

Endlich kommt Bewegung in die Diskussion um das Altstadtquartier Büchel. Damit zeichnet sich schon kurz nach Beginn der Diskussion um das Parkhaus und den umliegenden Bereich eine geeignete Lösung ab.

Michael Servos zeigt sich indes von der Einheit und Schnelligkeit, die die einzelnen Fraktionen in der Sache an den Tag legen, begeistert: „Nachdem andere Fraktionen in den letzten Wochen schon mit voll ausgereiften Vorschlägen vorgeprescht sind, legen wir nun mit einem höchst innovativem Konzept nach!“

Das Konzept, dass die SPD nun vorstellt, legt den Fokus auf Aachen als Innovations- und Forschungsstandort. Dabei hofft man auch auf Synergieeffekte mit der direkten Umgebung, wie der Antoniusstraße.

Was stellt sich die SPD aber jetzt konkret vor? „Was brauchen wir in Aachen? Wie können wir diesen Bedarf am besten decken und wie können wir das Projekt finanzieren? Nachdem wir diese Fragen durchgegangen sind, haben wir eine mehr als nur taugliche Idee entwickelt“, schwärmt Michael Servos jedem vor, der es nicht wissen will.

Das Konzept selbst sieht ein „Elektroshopping-Cluster“ vor. Während unten Verkaufsfläche an Verkaufsfläche aneinander anknüpfen soll, sind für die oberen Etagen Forschungslabore geplant. Auf Nachfrage lässt Michael Servos durchblicken, dass hier eine Kooperation mit Prof. Dr. Schuh im Gespräch ist: „Egal auf welcher Veranstaltung ich aktuell bin, fast jeder trägt einen Schuh mit in die Diskussion. Da war es nur logisch, hier eine Kooperation anzustreben.“

Mit dieser Kooperation ist man darauf bedacht, die bisher unterrepräsentierte und im Vergleich zur Fachhochschule eher unbekannte RWTH-Aachen weiter zu fördern. Bei der SPD ist man sich nämlich einig: Der RWTH-Standort Aachen muss erhalten bleiben. Dabei hat man auch die positiven Effekte im Blick, die die großzügigen Pausenzeiten und die hohe Konzentration von kreativen Köpfen auf die Nachbareinrichtungen haben. Erklärtes Ziel ist, dass sich die einzelnen Einrichtungen hier tatkräftig zur Seite stehen. Daher soll das Quartier, ganz im Sinne des digitalen Zeitalters, mit dem Symbol einer „helfenden Hand“ auf Google-Maps eingezeichnet werden.

Der Vorschlag der Aachener Sozialdemokraten geht aber noch weiter. Auch die Wohnungsnot will man mit dem Projekt bekämpfen. Mit einer Reihe an Wohnungen, die nahtlos an die Forschungslabore anschließen, sollen die Forschungsergebnisse unter Realbedingungen direkt getestet werden. Insbesondere technikaffine Mieter, die in ihrer Wohnung keine Ruhe haben wollen, will man hiermit ansprechen.

„Mit Blick auf die Zukunft kann ich sagen, dass Staubsaugerroboter nicht das Ende der Heimoptimierung darstellen. Mit der entsprechenden Software lassen sich hier eine Menge an weiteren Einsatzmöglichkeiten im Haushalt denken. Das bisschen programmieren macht der Maschinenbauer aus Aachen doch mit links“, so Michael Servos weiter. Das sieht offensichtlich auch der ein oder andere in der Antoniusstraße so. Erste Kooperationsanfragen für den Bereich der sensibleren Heimelektronik sollen bereits eingegangen sein.

Offensichtlich will man so auch den Bereich der Küche revolutionieren. Entsprechende Pläne, dass „Haus der Küche“ in der Mefferdatisstraße mit in das Projekt einzubinden, sind jedoch noch geheim. „Jeder der schon einmal im Haus der Küche war weiß, dass die Räumlichkeiten eigentlich viel zu groß für das Geschäft sind. Daher wollen wir nicht nur den Verkauf, sondern auch die dortige Expertise im Bereich der Organisation für das neue Projekt gewinnen“, resümiert Michael Servos.

Auch die Finanzierung des Projekts scheint bereits geklärt. Auf Landesebene war man von der Idee offenbar so angetan, dass eine Zusage über eine unbestimmte Anzahl an Fördermitteln schon steht.

 

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