Aus der Fraktion

Neue Anträge für die Aachener Innenstadt wollen Möglichkeiten zur Beteiligung und eine neue Managementstruktur

28. März 2019

Erst vor kurzem hatte die SPD, gemeinsam mit dem Koalitionspartner, ein groß angelegtes Antragspaket beschlossen. Im Fokus stand dabei die Aachener Innenstadt. Besonders hervorgehoben wurden dabei Themen wie Sauberkeit, ein „City-Management“ für Aachen und die Aufenthaltsqualität vor Ort. „Hier dürfen wir aber nicht aufhören“, erklärt Michael Servos. Mit zwei neuen Anträgen will man jetzt an die Überlegungen des letzten Antragspakets anknüpfen und noch einen Schritt weiter gehen.

Im Kern geht es dabei um neue Beteiligungsmöglichkeiten und ein fachbereichsübergreifendes Stadtentwicklungsmanagement. Insbesondere die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger liegt Michael Servos am Herzen: „Wenn wir Dinge wie die Aufenthaltsqualität in Aachen nachhaltig verbessern wollen, müssen wir natürlich auch die Aachenerinnen und Aachener in die Diskussion mit einbeziehen.“

Nicht zuletzt die großangelegte öffentliche Debatte zeigt, dass der Bedarf und der Wille zur Beteiligung bei den Aachenerinnen und Aachenern durchaus da ist. Deshalb sollen Bürgerinnen und Bürger über Fortschritte bei der Planung und Umsetzung von Projekten informiert werden. Eine eigens zu diesem Zweck eingerichtete Anlaufstelle könnte so über die laufenden Projekte in Aachen informieren, aber auch als Sammelstelle für Anregungen der Bürgerinnen und Bürger dienen. Hier wird wieder auf die Idee der „Pop-up-stores“, aus dem vorigen Antragspaket, zurückgegriffen.

Zusätzlich dazu sollen städtische Projekte mit Hilfe einer fachübergreifenden Managementstruktur schneller und reibungsloser umgesetzt werden. Diese neu entstehende Arbeitsgruppe soll unter anderem die Ziele des Projekts definieren, einen zeitlichen Fahrplan erstellen und sich um die Finanzierung kümmern. „Hierfür brauchen wir einen runden Tisch, der alle wichtigen Akteure der jeweiligen Projekte einbindet. Dazu gehört natürlich auch eine kompetente Moderation“, schlussfolgert Michael Servos.

 

 

 

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