Aus der Fraktion

Bernd Krott über das Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention

20. November 2018

Bis heute wurde keine andere Konvention der Vereinten Nationen so häufig ratifiziert wie die UN-Kinderrechtskonvention. Dies macht sie zu einem der erfolgreichsten Anliegen der Vereinten Nationen überhaupt. Aus diesem Grund feiern die Vereinten Nationen jedes Jahr am 20. November, gemeinsam mit vielen anderen Staaten weltweit, den „Weltkindertag“. Schwerpunkte der im Jahr 1989 angenommenen Kinderrechtskonvention sind die Sicherheit, der Schutz vor jeglicher Form der Diskriminierung, sowie die Möglichkeit eine positive Entwicklung zu erfahren. Außerdem nehmen die Wünsche und Ansichten von Kindern eine besondere Rolle ein, welche stets ernst zu nehmen und zu berücksichtigen sind. Dieses Jahr übernimmt die Farbe Blau dabei eine ganz besondere Funktion. Sie soll, zum Beispiel durch das Tragen blauer Kleidung, auf die Vision einer Welt aufmerksam machen, in der Sicherheit und die Möglichkeit in die Schule zu gehen für jedes Kind selbstverständlich sind. Unser Ratsherr und schulpolitischer Sprecher der Ratsfraktion in Aachen, Bernd Krott, erklärt im Hinblick auf das Jubiläum: „Die Rechte von Kindern zu schützen und ihre Entwicklung zu fördern ist ein Anliegen, dass jedem sofort einleuchtet und für das sich schnell Unterstützung gewinnen lässt. Obgleich die Konvention von nahezu allen Staaten ratifiziert worden ist, gibt es noch viel zu viele Rückstände in ihrer Umsetzung. Immer noch ist jedes fünfte Kind auf der Welt, aus verschiedenen Gründen, nicht in der Schule. Schlimmer noch: Die lange Zeit rückläufige Zahl stagniert seit wenigen Jahren. Das zeigt, es muss wieder etwas passieren! Hier sollten wir mit gutem Beispiel voran gehen und uns auch in Deutschland dafür einsetzen, dass Kinderrechte endlich mit in das Grundgesetz aufgenommen werden. Unser Engagement für Kinder fängt aber auch schon bei den vermeintlich kleinen Problemen vor Ort an. Stichworte sind hier zum Beispiel Kitaplätze, Chancengleichheit und die Ausstattung von Schulen, um nur einige wenige zu nennen.“

Inhalte: Kinder und Familien