Aus der Fraktion

Wissenschaftstour: Eine Runde mit e.go und der Campus GmbH

07. Januar 2017

Der Aspekt Wissenschaftsstadt Aachen drängt zunehmend in den Vordergrund: Mit vier Hochschulen – der RWTH als Exzellenzuniversität, der Fachhochschule, der Hochschule für Musik und Tanz und der katholischen Fachhochschule – bietet Aachen ein breites und umfassendes Spektrum an. Zum Teil kann Aachen mit seinen Lehrangeboten international mit den besten Universitäten der Welt konkurrieren.

Dieses Potential muss jedoch noch stärker in Aachen bekannt -greifbar, erlebbar, fühlbar – gemacht werden. Aus diesem Grund war es der SPD-Ratsfraktion wichtig, im Rahmen ihrer Sommertouren auch das  Thema Wissenschaftsstadt Aachen zu beleuchten. Der Besuch führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur RWTH Aachen Campus GmbH und zur e.go Mobile AG.

Die RWTH Campus GmbH wurde als Gesprächspartner ausgewählt, da hier die absolute Expertise rund um den Hochschulausbau zu finden ist. „Mit dem Ausbau des Campus Melaten und des geplanten Ausbaus des Campus West, nimmt die Campus GmbH aktiven Einfluss auf die Entwicklung der Stadt und auf die Lebenswirklichkeit der Aachenerinnen und Aachener. Durch die Jobs, die mit und auf diesen Flächen entstehen, wird Aachen in Zukunft geprägt werden.“ fasst der Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft, Karl Schultheis MdL, die Gründe für den Besuch zusammen. „Wir sind froh, dass wir dieses Gespräch mit Herrn Dr. Feuerborn und Herrn Prof. Dr. Stich führen konnten. Damit für die besagte Innovationskraft die besten Rahmenbedingungen herrschen, suchen wir als Stadtratsfraktion immer wieder den Kontakt zu den handelnden Personen und wollen helfen, Probleme aus dem Weg zu räumen“ führt der Fraktionsvorsitzende Michael Servos weiter aus.

Die Innovationskraft lässt sich sehr gut an den erfolgreich agierenden Start-Ups ablesen. Ein gutes Beispiel ist die Firma e.go Mobile. Sie steht für eine Erfolgsgeschichte in der Elektromobilität. e.go möchte elektrische Fahrzeuge produzieren, die Spaß machen, die praktisch, sicher und bezahlbar sind. Von diesem Vorhaben konnte man sich bei der Besichtigung der Fertigungsanlagen, inklusive Probesitzen in einem Testmodell, selbst überzeugen.

Ebenso zeigte sich, wo in Aachen noch Verbesserungspotenzial für die Unterstützung von Start-Ups besteht. So wurde z.B. deutlich, dass fehlende Akzeptanz und Bekanntheit in der Aachener Bevölkerung ein Problem für viele Firmengründer ist. „Hier möchten wir Kommunalpolitiker als Vermittler zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und den Start-Ups fingieren. Die bei diesem Treffen entstandenen Ideen, wie e-Fahrzeug-Rallyes oder Tage der offenen Türen auf den Campi werden wir im kommenden Jahr angehen um für die innovativen und zukunftsfähigen Konzepte zu werben“ resümiert Fabia Kehren, Sprecherin im Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft.

Inhalte: Hochschule und Wissenschaft