Aus der Fraktion

Wissenschaftstour: Austausch mit dem Allgemeinen Studierendenausschuss der RWTH oder besser dem ASTA

29. Dezember 2016

Was wäre die RWTH oder die anderen Hochschulen ohne Ihre Studierenden? Aus diesem Grund war es den Fraktionsmitgliedern wichtig an einem Stopp der Wissenschaftstour die Sicht des Allgemeinen Studierenden Ausschusses der RWTH zum Thema Wissenschaftsstadt zu erfahren.

Nach der Besichtigung der frisch renovierten und neueingerichteten Geschäftsräume des ASTA’s blieb genug Zeit für ein ausführliches Gespräch rund um die Lebenswirklichkeit der Aachener Studierendenschaft und die Arbeit des Gremiums.

Der Referent für Öffentlichkeitsarbeit und politische Bildung David Beumers und sein Kollege der Referent für Finanzen und Organisation Marco Nüchel gaben den Ratsmitgliedern  hierzu zunächst eine kleine Einführung in das, was der ASTA anstrebt, was er umsetzt und wo es noch Verbesserungspotenzial  gibt.

Zu den Aufgaben des ASTA’s gehören die Hochschulpolitische Vertretung der Studierenden, die Verwaltung der Finanzmittel der Studierendenschaft, Beratungen zu verschiedensten sozialen und studentischen Themen und die Organisation kultureller sowie politischer Bildungsveranstaltungen.

Neben diesen Themen konnten die Fraktionsmitglieder interessante Informationen über die Zusammensetzung und Ansichten der Studierenden erhalten. Als Beispiel wurde angeführt, dass die meisten nicht aus der StädteRegion stammenden Studierenden, sich aufgrund der guten Reputation für eine der Aachener Hochschulen entscheiden. „Das bedeutet, dass RWTH, FH, KatHo und Musikhochschule bereits das Image bei Studieninteressierten haben, das wir in die Stadt transportieren möchten. Das hilft dem Standort Aachen bereits jetzt da es somit so jung und innovativ wirkt wie es ist“ stellt die wissenschaftspolitische Sprecherin der Ratsfraktion Fabia Kehren fest. „Leider scheint dieses Image noch nicht durch die Studierenden selbst in die Aachener Gesellschaft getragen zu werden, da sie sich noch nicht genug mit der Stadt und Ihren Einrichtungen identifizieren“ ergänzt Ratsfrau Sevgi Sakar. „Es scheint als würden zu Teilen die Hochschulen und das restliche Aachen nebeneinander anstatt miteinander leben. Diesen Zustand müssen wir für einen erfolgreichen und zukunftsfähigen Hochschulstandort Aachen durchbrechen“ fordert Fabia Kehren.

„Um den Imagetransfer in das allgemeine Aachener Bewusstsein zu erleichtern wollen wir die Studentinnen und Studenten besser in das Gesellschaftsleben in Aachen einbinden. Dazu müssen wir mehr Berührungspunkte erzeugen. Als erste Ideen sind im Gespräch hierfür mehr gemeinsame Kulturelle Angebote zwischen der Stadt und dem ASTA, regelmäßige Vernetzungsgespräche zwischen den Gremien und eine bessere Einbindung der verfassten Studierendenschafft in die kommunalpolitische Arbeit, entstanden.  Im kommenden Jahr wollen wir diese Ergebnisse aufgreifen und den Austausch vertiefen“ fasst die Fraktionsgeschäftsführerin der SPD Daniela Lucke das Treffen zusammen.

Inhalte: Hochschule und Wissenschaft