Aus der Fraktion

KiTa-Tour: Besuch der Randzeiten-KiTa Kalverbenden

24. Dezember 2016

Die SPD-Ratsfraktion Aachen auf Ihrer Sommertour die Kindertagesstätte Kalverbenden besucht. Mit dieser Einrichtung entstand auf sehr schwierigem Gelände, eine fünfgruppige neue Kita. Es galt neben den Herausforderungen des Geländes auch die Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen, da das naheliegende Haus der Jugend unter Denkmalschutz steht.

Die Baukosten wurden mit 3,4 Millionen etatisiert und konnten trotz der vorgenannten Schwierigkeiten eingehalten werden. „Es entstand eine äußert schöne Kita, die die Unterversorgung an Betreuungsplätzen im Aachener Südraum abmildert“ fasst der kinder- und Jugendpolitische Sprecher der Fraktion Patrick Deloie das Vorgehen zusammen. Alle Räume der Einrichtung sind Barrierefrei zu erreichen, sodass dem Gedanken der Inklusion vollkommen nachgekommen werden kann. Die KiTa Kalverbenden kann somit als positives Beispiel für die Schaffung von Betreuungsräumen auch an schwierigen Stellen, mit großen Herausforderungen dienen.

Den Vertretern der Ratsfraktion war es wichtig sich einen eigenen Einblick in die im letzten Jahr eröffnete KiTa zu erlangen, da sich die Arbeiterwohlfahrt als Träger der Einrichtung dem Thema Randzeitenbetreuung gestellt hat. Neben der Leiterin der Kindertagesstätte Miriam Hermann stand den Kommunalen Fachpolitikern auch die Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt Aachen Gaby Niemann-Cremer zum Gespräch zur Verfügung. Im Verlauf des Dialogs konnte die Delegation der SPD-Fraktion von den anwesenden Fachleuten, die ersten Erkenntnisse aus der Auflösung des starren Öffnungszeitenmodels erfahren, um diese in die weitere politische Arbeit einzubringen. „Uns war es von großer Bedeutung eine schnelle Rückmeldung über die Herausforderungen und Chancen, die sich durch die Randzeitenbetreuung ergeben zu bekommen. Schließlich soll  das Angebot der in diesem Bereich sukzessive ausgebaut werden. Nach den Vorstellungen der SPD-Ratsfraktion soll es demnächst in jedem Sozialraum mindestens eine Kita geben, die morgens früher startet und abends später schließt.“ Führt der Vorsitzende des KJA Bernd Krott aus. Durch die Einführung von neuen und längeren Betreuungszeiten soll vor allem die Entlastung von Familien und Alleinerziehenden erreicht werden. „Wer im Schichtdienst arbeitet oder überhaupt keine flexiblen Arbeitszeiten hat steht oft alleine auf weiter Flur wenn es um die Kinderbetreuung geht. Viele Menschen die aufgrund des Jobs in unsere Region ziehen können nicht auf ihr familiäres- oder soziales Umfeld zurückgreifen, das es das schlicht und ergreifend noch nicht gibt oder die Freunde und Angehörigen selbst arbeiten müssen. Damit diese Menschen auch Ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können, müssen wir die Angebotspalette der Aachener KiTas ausbauen.“ fordert der Kinder- und jugendpolitische Sprecher der SPD Patrick Deloie.

Zum Hintergrund

In der Sommerpause hat die SPD-Fraktion die sitzungsfreie Zeit genutzt und verschiedene Aachener Einrichtungen die im Zusammenhang zu den Themen KiTa-Ausbau,  Wissenschaftsstadt und Wohnen stehen besucht um den Status Quo mit eigenen Augen zu begutachten. Hierbei sind verschiedene Ideen, Ansätze und Aktionen entstanden, über die wir Sie in einer Artikelserie auf dem Laufenden halten wollen.

 

Inhalte: Kinder und Familien