Aus der Fraktion

#Standpunkt – Alemannia bleibt besteh´n!

01. April 2017

Die Insolvenz unserer Alemannia macht mich und meine Fraktion betroffen. Die Schwarz-Gelben sind ein wichtiger Teil Aachens und Botschafter für unsere Stadt. Wer häufig auf Reisen ist, weiss, dass man in ganz Europa zunächst auf Alemannia Aachen angesprochen wird. Mit weitem Abstand vor Karlspreis, CHIO oder heißen Quellen.

Diese besondere Bedeutung ist offensichtlich und unbestritten. Alemannia gehört zu Aachen wie der Dom, die RWTH, der ALRV oder das Orchester.

Viele Menschen in unserer Stadt und weit über die Stadtgrenzen hinaus identifizieren sich mit den Alemannen. Fußball verbindet. Alemannia verbindet. Ob arm oder reich, ob jung oder alt – auf dem Tivoli stehen alle zusammen!
Die Nachricht von der Insolvenz hat sehr viele Menschen, insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, tief getroffen. Für die SPD-Ratsfraktion stelle ich fest: Jetzt ist nicht die Zeit zum Nachtreten oder für Häme.

Niemand hat gefordert, dass die Stadt sich finanziell direkt oder indirekt an den nächsten Schritten beteiligen sollte. Auch die Alemannia nicht. Das wäre aus unserer Sicht nicht gerecht und nicht richtig. Wer die Diskussion darauf reduziert, hat den Wert unserer Alemannia für unsere Stadt nicht verstanden. Es geht nicht um Geld, es geht um Solidarität und Begeisterung.

Jetzt muss in Ruhe an Lösungen gearbeitet werden. Es gilt Brücken zu bauen und ein Klima zu schaffen, das es den Verantwortlichen ermöglicht, sicher durch die schweren Zeiten zu steuern und einen tragfähigen Plan zu entwickeln. Selbstverständlich steht die SPD Ratsfraktion allen, die daran mitwirken werden, als Gesprächspartner zur Verfügung.

Wir wünschen der Alemannia für die nächsten Schritte Kraft und gute Nerven!

Die bald 120 Jahre alte Dame hat nach wie vor eine starke regionale Bindekraft. Das ist ein gutes Fundament.

Alemannia Aachen wird auch 2030 noch auf dem Tivoli Fußball spielen!

Inhalte: #StandPunkt

Aus der Fraktion

Norbert Plum: Neuregelung des Wohngelds hat Aachener Haushalte 2016 kräftig entlastet

07. März 2017

Fachbereich Wohnen zahlte 2016 2,75 Millionen Euro aus – fast 1,2 Millionen Euro mehr als 2015

Aachens Haushalte haben im Jahr 2016 kräftig von der Wohngelderhöhung der „Großen Koalition“ in Berlin profitiert.  Wie die Stadtverwaltung Aachen auf SPD-Anfrage mitteilt, konnten die Einkommen der Aachener Haushalte 2016 gegenüber dem Vorjahr um knapp 1,2 Mio. Euro zusätzlich aufgebessert werden. Das entspricht einem Anstieg von 75 % gegenüber 2015 (von 1,57 Mio Euro auf 2,748 Mio. Euro).

Gut ein Jahr nach Inkrafttreten der Wohngeldnovelle der schwarz-roten Bundesregierung in Berlin freut sich der für Wohnungs- und Planungspolitik zuständige Aachener SPD-Politiker Norbert Plum sowohl über einen spürbaren Anstieg des absolut ausgezahlten Wohngeldbetrags als auch über einen kräftigen Anstieg der durchschnittlich pro Haushalt ausgezahlten Beträge. Im Durchschnitt beträgt die monatliche Leistung pro Haushalt zurzeit 175,37 Euro, das sind 33,7 % mehr als 2015 (131,21 Euro). Unter dem Strich wurden die wohngeldberechtigten Aachener Haushalte 2016 durchschnittlich um zusätzliche 44 Euro pro Monat entlastet.

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Inhalte: Wohnen

Aus der Partei

Ulla Schmidt zum Internationalen Frauentag

07. März 2017

„Vom diesjährigen Internationalen Frauentag geht ein deutliches Signal für mehr Gleichstellung zwischen den Geschlechtern aus“, erklärt die Aachener SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt. „Mit dem Entgelttransparenzgesetz, das noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden soll, unternehmen wir einen wichtigen Schritt, um die bestehende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen endlich zu schließen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss endlich Realität werden!“

Nach wie vor beträgt die bereinigte Lohnlücke, bei der Frauen und Männer im gleichen Alter, mit vergleichbarer Ausbildung und Erfahrung, gleicher Tätigkeit und gleicher Arbeitszeit sowie – in der Regel – beim gleichen Arbeitgeber miteinander verglichen werden, immer noch fast acht Prozent. „Das ist ungerecht und beschämend“, so Schmidt. Der Gesetzentwurf zur Entgelttransparenz sieht vor, dass in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten ein individueller Auskunftsanspruch eingeführt werden soll. Ebenso sollen private Arbeitgeber mit über 500 Beschäftigten zukünftig dazu aufgefordert werden, regelmäßig ihre Löhne auf die Einhaltung der Entgeltgleichheit im Betrieb zu überprüfen.

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Inhalte: Gleichstellung

Aus der Partei

MEGA*: Martin Schulz ist unser Kanzlerkandidat! (*Make Europa great again)

08. Februar 2017

„Martin Schulz ist unser Kanzlerkandidat!“ Ein Satz, der scheinbar Unmögliches möglich gemacht hat! Ein Satz, der den Nerv der Zeit trifft! Und ein Satz, der eine Euphorie losgetreten hat, wie sie niemand erträumt hätte! Und das alles in einem Umfeld, wo die scheinbar einzige noch offene Frage war, wer für die SPD als Zählkandidat gegen Angela Merkel antritt.

Keine andere Partei in Deutschland ist so oft totgeschrieben worden wie die SPD. Manchmal mitleidvoll, manchmal voller Häme. Vielen Sozialdemokraten war das stete Gefühl der Rückwärtsverteidigung ein treuer Begleiter. Und wenn dem 100ten Vorwurf erneut ein „Ja, aber…“ entgegen gehalten wurde, dann saß auch bei uns manchmal der Frust tief. Nicht weil wir an unseren Positionen der Gegenwart gezweifelt haben, sondern vielmehr, weil die (teils berechtigte) Kritik an vergangenen Entscheidungen oft alle politischen Durchbrüche für die Bürgerinnen und Bürger überlagert. Viele Erfolge sozialdemokratischer Politik (Mindestlohn, Mietpreisbremse, Aufkauf der SteuerCDs, Entlastung der Kommunen, der Kita-Ausbau, usw.) wurden zwar registriert – aber allein haben sie für viele Bürgerinnen und Bürger nicht ausgereicht neben dem Verstand auch das Herz zu erreichen. Denn mehr als andere Parteien lebt gerade die SPD von Ideen, Idealen und Herzblut!

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Aus der Fraktion

9. Prunksitzung der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Aachen

07. Februar 2017

Traditionsgemäß wollen wir am Montag vor Fettdonnerstag unseren Fraktionsfastelovend feiern.

Die 9. große Prunksitzung findet am
20. Februar 2017 ab 19 Uhr in der Aula der Grundschule Passstraße, Passstraße 10, 52070 Aachen statt.

Einlassbeginn ist 18:30 Uhr.

Die Sitzung steht in diesem Jahr unter maritimem Motto:

Ins WALjohr met Pläsier en Radau – Kapitän Ahab aan d’r Pau!

Karten gibt es zu je 5 Euro in der Geschäftsstelle der SPD Ratsfraktion oder so lange der Vorrat reicht an der Abendkasse.

 

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