Artikel zu: Vor Ort

Aus der Fraktion

Zug um Zug?!? SPD-Fraktion diskutiert öffentlich mit Bürgerinnen und Bürgern und Experten über das Konzept einer „Regio-Tram“

31. Oktober 2018

Rund 60 Besucher waren am Montag gekommen, um dem Vortrag von Hans Joachim Sistenich, ehemaliger Geschäftsführer des AVV und inzwischen Beisitzer im Vorstand der Initiative Aachen, zu folgen und im Anschluss über das vorgestellte Konzept einer „Regio-Tram“ zu diskutieren. Für die Veranstaltung im Begegnungszentrum der AWO Aachen-Nord hatte die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Aachen unter anderem Niels-Christian Schaffert, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen und Daniela Jansen, Referentin der IG Metall Aachen im Projekt „e-mobility“ und Kandidatin der SPD für die Wahl zur Städteregionsrätin, eingeladen.

In Fachkreisen arbeite man mit dem Begriff des „Modal Split“, welcher die Verteilung des Personenverkehrs auf die einzelnen Verkehrsmittel aufschlüsselt, erklärte Hans Joachim Sistenich direkt zu Beginn seiner Präsentation. Wie die Bürger in der Region von A nach B kommen, habe sich in den letzten Jahren dabei so gut wie gar nicht verändert. Dies sei im Hinblick auf die Entwicklung des ÖPNV erst einmal schlecht. Besonders deutlich würde das in den rund 66 000 Pendelbewegungen von Aachen in die umliegende Region und umgekehrt. Die Folge seien überfüllte Busse und Staus. Dies sei ein bekanntes Problem auf vielbefahrenen Straßen, wie zum Beispiel der B57 zwischen der Aachener Innenstadt und Würselen. Einfach mehr Busse einzusetzen, könne hier jedoch nicht die Lösung sein, da sich diese einfach nur in die langen Schlangen einreihen würden, den Kern des Problems jedoch unangetastet ließen. Weiterlesen...

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SPD geht in Sachen Bushof in die Offensive

14. August 2018

Bericht vom sozialpolitischen Austausch

In den letzten Wochen kam es vermehrt zu Beschwerden und Konflikten am Bushof. Um die Konflikte zwischen den dort lebenden Menschen, den Nutzerinnen und Nutzern des ÖPNV sowie den sich dort vermehrt aufhaltenden Suchtabhängigen abzustellen, lud die SPD auf Initiative der Kandidatin für die Städteregionsrätin Daniela Jansen zu einem sozialpolitischen Austausch mit Vertretern der Suchthilfe, dem Fachbereichsleiter für Wohnen, Soziales und Integration der Stadt Aachen sowie der sozialpolitischen Sprecherin ein. „Es handelt sich am Bushof um eine vielfältige Problemlage. Sowohl städtebauliche, ordnungspolitische wie auch sozialpolitische Probleme spielen eine Rolle. Eine Lösung kann es nur mit allen Beteiligten geben.“, fasst Daniela Jansen zusammen.

Mark Krznaric und Kalle Wilms von der Suchthilfe betonten die gute Kooperation mit dem Ordnungsamt der Stadt Aachen. Wenn es Probleme gebe, bespreche man diese in der so genannten Kleinen Ordnungspartnerschaft. Rolf Frankenberger als Leiter des Fachbereichs Soziales stellte in Aussicht, dass es zeitnah ein weiteres Treffen auf Verwaltungsebene geben solle.

Neben der zweifelsfrei nötigen Ausweitung der Präsenz der Ordnungsbehörden nehmen die Experten für den sozialen Bereich auch die Einrichtung eines Quartiersmanagements für den Bereich Bushof, die Ausweitung des Projekts Querbeet und die (temporäre) Erweiterung der kleinen Ordnungspartnerschaft um beispielsweise die Betreiber der City-Passage als Ideen mit. Bislang bestehen hier keine Kontakte, was mit Blick auf die Zuständigkeit für die Einrichtung eines privaten Ordnungsdienstes in der Passage bemängelt wurde. Um die Probleme in den Griff zu bekommen, sei es auch sinnvoll, alle Geschäftstreibenden vom Bushof in Kontakt zu bringen.

„Es gibt viele gute Ansätze seitens der Beratungsstellen, die wir unterstützen müssen und wollen. Wir dürfen hier aber auch die StädteRegion nicht aus der Verantwortung lassen! Sie ist zuständig für das Gesundheitsamt, somit also auch für die Suchthilfe und Soziales“, betont Nathalie Hüllenkremer als sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Themen: SozialesStädteRegion AachenVor Ort

Aus der Fraktion

Pressespiegel: Tobias Küppers zur Wiedereröffnung des Freibads Hangeweiher

28. Mai 2018

Kurz nach der Wiedereröffnung des Freibads Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai, widmet die  „Stadtseiten“-Redaktion Druckausgabe Nr. 2/2018 dem Freibad im Aachener Westen. Die FraktionsvertreterInnen wurden diesmal danach befragt, warum sich ein Besuch im frischrenovierten „Hangeweiher“ jetzt noch mehr lohnt als bisher. Lesen Sie hier die Antwort von SPD-Fraktionsmitglied Tobias Küppers (s. Foto).

„Weil man sich jetzt noch besser entspannen, austoben oder auspowern kann. Mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts bricht für eine der wichtigsten Naherholungs- und Sportflächenflächen der Stadt eine neue Zeit an. Alle Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher können mit dem neuen Becken, dem neuen Kinderbereich und den renovierten Liegeflächen adressiert werden, sodass der Hangeweiher in eine rosige Zukunft schauen kann. Hierfür ist es allerdings auch wichtig, dass der bereits angepeilte dritte Bauabschnitt, also die Hochbaumaßnahmen auf dem Gelände, zügig angegangen werden.“

Tobias Küppers, Sprecher der SPD-Fraktion im Betriebsausschuss Gebäudemanagment

Quelle: Stadtseiten, Ausg. 2/2018, S. 4

Inhalte: PressespiegelSportStadtverwaltungWestviertel

Aus der Fraktion

Fraktion vor Ort am Uniklinikum: SPD-Fraktion bringt Planer und Bürger zusammen

14. Mai 2018

Mit einer Veranstaltung der Reihe „Fraktion vor Ort“ brachte die SPD Stadtratsfraktion Aachen interessierte Bürgerinnen und Bürger mit den Verantwortlichen des Umbaus des Uniklinikum am Ort des Geschehens zusammen. Themen waren die Zuwegungen während der Bauphase und nach der Fertigstellung des Projekts, die Kommunikation zwischen Anwohnern und Projektplanern, sowie die Bewohnerparkzone Kullen.

Neben dem Vorsitzenden, Michael Servos (s. Foto) und dem planungspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Norbert Plum, standen der kaufmännische Direktor des UKA Peter Asché und der Leiter des Fachbereichs für Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen Niels-Christian Schaffert dem Publikum gut zwei Stunden Rede und Antwort.

„Mit der Veranstaltung möchten wir dazu beitragen, dass die Bürgerinnen und Bürger mit den Projektverantwortlichen in Kontakt kommen und ein positives Gefühl für diese einzigartige Möglichkeit entwickeln. Der Um- und Ausbau des Klinikums ist für Aachen von so immenser Bedeutung, dass wir es uns nicht leisten können irgendwen bei diesem Prozess auf der Strecke zu lassen“, erklärt Michael Servos die Intention der Diskussionsveranstaltung und ergänzt sogleich: „Wenn wir als Wissenschaftsregion weiter an der Spitze der Bewegung bleiben möchten, gehört auch eine Krankhaus dazu, das den modernsten Standards und Anforderungen an die Forschung und Lehre gewachsen ist. Hiermit gehen dann auch Arbeitsplätze und wirtschaftlicher Aufschwung für die gesamte Stadt einher.“ Weiterlesen...

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Norbert Plum: Bebauungsplanverfahren für „Gut Pfaffenbroich“ einleiten

14. Dezember 2017

Im dritten Quartal 2017 hat das Gelände an und um „Gut Pfaffenbroich“ (Vaalser Straße) laut verschiedenen Medienberichten im Rahmen einer Versteigerung den Eigentümer gewechselt. Die in der Medienberichterstattung angedeuteten Kaufpreise für das weitläufige Gelände legen für den SPD-Ratsherren Norbert Plum (s. Foto) die Vermutung nahe, dass neue Grundstückseigentümer ein Interesse daran haben könnten, den heutigen Zustand des Geländes „nachhaltig zu verändern“. Aus diesem Grund hat der SPD-Ratsherr für den Wahlbezirk „Kullen“ nun einen Antrag in die Bezirksvertretung Laurensberg eingebracht. Sein Ziel ist die Sicherung der bisherigen landschaftlichen und ökologischen Qualität des betroffenen Bereiches durch die Aufstellung eines Bebauungsplans.

„Der Bereich um Gut Pfaffenbroich prägt den Landschaftsraum zur niederländischen Grenze hin sowie Richtung Seffent in deutlich positiver Weise. Die hier anzutreffenden Böden sind besonders wertvoll und schützenswert. Hinzu kommt, dass das zurzeit mehr oder weniger völlig unversiegelte Gelände zum Einzugsgebiet der Wurm gehört und so für den Hochwasserschutz relevant ist. Weiterlesen...

Themen: Laurensberg