Artikel zu: Wohnen

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Wohnungsbau in Aachen: 2016 wurden 748 neue Wohnungen fertiggestellt – 311 davon im öffentlich geförderten Bereich

07. April 2017

Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD im Aachener Stadtrat haben aktuelle Zahlen für den Aachener Wohnungsmarkt vorgestellt.

Auf Anfrage teilte die Stadtverwaltung den Fraktionen mit, dass in den Jahren 2016 und 2015 insgesamt 748 bzw. 560 neue Wohnungen fertiggestellt worden sind.

Im Bereich des öffentlich geförderten Wohnungsbaus konnten 2016/15 311 bzw. 137 neue Wohnungen bezogen werden.

Seit der Einführung einer Quote von 20 bis 40% an geförderten Wohnungen bei Neubauprojekten durch die CDU/SPD-Koalition im Jahr 2014,  ist die Zahl der öffentlich geförderten Wohnungen in Aachen damit spürbar angestiegen.

Während in den Jahren 2010 bis 2013 insgesamt nur 298 geförderte Wohnungen gebaut wurden, konnten von 2014 bis Ende 2016 demgegenüber insgesamt 708 geförderte Wohnungen fertiggestellt werden.

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Norbert Plum: Neuregelung des Wohngelds hat Aachener Haushalte 2016 kräftig entlastet

07. März 2017

Fachbereich Wohnen zahlte 2016 2,75 Millionen Euro aus – fast 1,2 Millionen Euro mehr als 2015

Aachens Haushalte haben im Jahr 2016 kräftig von der Wohngelderhöhung der „Großen Koalition“ in Berlin profitiert.  Wie die Stadtverwaltung Aachen auf SPD-Anfrage mitteilt, konnten die Einkommen der Aachener Haushalte 2016 gegenüber dem Vorjahr um knapp 1,2 Mio. Euro zusätzlich aufgebessert werden. Das entspricht einem Anstieg von 75 % gegenüber 2015 (von 1,57 Mio Euro auf 2,748 Mio. Euro).

Gut ein Jahr nach Inkrafttreten der Wohngeldnovelle der schwarz-roten Bundesregierung in Berlin freut sich der für Wohnungs- und Planungspolitik zuständige Aachener SPD-Politiker Norbert Plum sowohl über einen spürbaren Anstieg des absolut ausgezahlten Wohngeldbetrags als auch über einen kräftigen Anstieg der durchschnittlich pro Haushalt ausgezahlten Beträge. Im Durchschnitt beträgt die monatliche Leistung pro Haushalt zurzeit 175,37 Euro, das sind 33,7 % mehr als 2015 (131,21 Euro). Unter dem Strich wurden die wohngeldberechtigten Aachener Haushalte 2016 durchschnittlich um zusätzliche 44 Euro pro Monat entlastet.

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Pressespiegel: Michael Servos zu den kommunalpolitisch wichtigen Themen der SPD-Fraktion im Jahr 2017

16. Januar 2017

Zum Jahresbeginn befragt die Redaktion der Aachener Nachrichten die Fraktionsvorsitzenden zu den politischen Schwerpunkten ihrer Arbeit im Stadtrat.

Lesen Sie heute die Antworten des SPD-Fraktionsvorsitzenden Michael Servos aus der Wochenendausgabe der „Nachrichten“ vom 14. Januar 2017 auf Seite 15:

 

„Von einer starken Stadt profitieren alle“

Was bewegt die Ratsfraktionen im Jahr 2017? Aus Sicht von Michael Servos , SPD, können die Aachener optimistisch sein.

 

Aachen. Aachens Politiker haben ihre Winterpause beendet, und wie üblich steht für sie gleich nach dem Jahreswechsel die Verabschiedung des neuen Haushalts auf dem Programm. Der Streit ums Geld wird am Mittwoch, 25. Januar, in der ersten Ratssitzung des Jahres ausgetragen. Zu erwarten sind aber auch weitere politische Auseinandersetzungen – zumal sich die Parteien für die Landtagswahl im Mai und die Bundestagswahl im Herbst positionieren wollen. Zum Start in ein spannendes Wahljahr haben die „Nachrichten“ allen Ratsfraktionen sechs Fragen vorgelegt. Im zweiten Teil unserer Serie lesen Sie die Antworten des SPD-Fraktionsvorsitzenden Michael Servos.

 

Was sind aus Ihrer Sicht die drei wichtigsten Themen, mit denen Sie sich kommunalpolitisch in diesem Jahr befassen müssen?

Servos: In dieser Woche haben wir uns bereits mit dem Thema der Verbesserung des Angebots von Bürgerservice und Bezirken beschäftigt – ein Thema, das uns zusammen unter mehreren Gesichtspunkten das Jahr über begleiten wird. Neben der Ausweitung von Serviceangeboten geht es hier auch um die Digitalisierung der Verwaltung insgesamt. Darüber hinaus bleiben Wohnen, Quartiersstärkung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – konkret Randzeitenbetreuung in Kitas und OGS-Ausbau – Themen, die Kern unserer Politik sind. Es gilt bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und neu zu errichten und den sozialen Zusammenhalt im Allgemeinen zu stärken.

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Wohnen-Tour: SPD-Fraktion zu Besuch beim „Das Zusammenhaus“

08. Dezember 2016

Die Förderung alternativer Wohnformen, von Baugruppen und verschiedener Formen des genossenschaftlichen Wohnungsbaus ist fester Bestandteil der SPD-Programms in Aachen. Deshalb besuchte die SPD-Fraktion jetzt auch das Mehrgenerationen- und Gemeinschaftswohnprojekt „Das Zusammenhaus“ auf dem Gelände des alten Tivolis.

Seit April 2016 leben hier in 25 Eigentumswohnungen und drei Reihenhäusern (sog. Stadthäuser) Menschen verschiedener Herkunft, Religion und Altersgruppen im Alter von einem Jahr bis 79 Jahren zusammen. Nachbarschaftliches miteinander Wohnen und Leben stehen im Mittelpunkt des Wohnprojekts. So gibt es neben dem klassischen „Schwarzen Brett“ im Eingangsbereich auch  eine Whats-App-Gruppe der für die Bewohner in der gemeinschaftliche Aktivitäten wie Kinobesuch, Radtour, Spieleabende in der Gemeinschaftswohnung, oder gemeinsame Grillabende im gemeinsamen Garten geplant werden können.

Realisiert wurde das Zusammenhaus von einem Bauträger. „Anders als bei genossenschaftlichen Projekten, wie z. B. der Aachener „LebensWeGe“ oder dem „Patchworkhaus“ Aachen konnte die Planungs- und Vorlaufphase des Gemeinschaftswohnprojekts deshalb erheblich verkürzt werden. Etwas weniger als drei Jahre sind vom Grundstückerwerb bis zum Erstbezug der Wohnungen vergangen“, erläutert Manfred Kuckelkorn, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.  Weiterlesen...

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Wohnen-Tour: Besuch beim gewoge-Wohnbauprojekt an der Stolberger Straße

24. November 2016

Im Rahmen der SPD-Tour zum Thema Wohnen besuchten Vertreterinnen und Vertreter der SPD-Ratsfraktion das Wohnungsneubauprojekt der gewoge an der Stolberger Straße. Das Projekt aus insgesamt 77 Wohneinheiten mit 44 öffentlich geförderten Wohnungen wird bereits Ende 2016 an die ersten Mieterinnen und Mieter übergeben. Der Mietpreis für diese Objekte besitzt einen festgelegten Preis von 5,60 Euro pro Quadratmeter und hilft somit die Wohnungsnot in Aachen auch für Menschen mit kleinerem Budget zu bewältigen.

„Das Wohnungsbauprojekt ist nicht nur wegen seiner besonders hohen architektonischen und baulichen Qualität ein Meilenstein“, erklärt Manfred Kuckelkorn, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, „es ist auch deshalb beispielhaft, weil hier barrierefrei und für mehrere Generationen gebaut wird“. Menschen verschiedener Altersgruppen werden hier in einem um den großzügigen Innenhof herum konzipierten Wohnareal zusammenleben. „Fester Bestandteil des Neubaus aus insgesamt fünf Gebäuden ist auch der Bewohnertreff. Als Ort der Kommunikation und Begegnung wird er dem gutnachbarschaftlichen Miteinander der Bewohnerinnen und Bewohner einen zusätzlichen kräftigen Schub geben“, ist sich Michael Servos, Fraktionsvorsitzender, sicher.

„Es ist wichtig, dass hier neben vier rollstuhlgerechten Wohnungen auch eine Gruppenwohnung mit fünf Appartements für Menschen mit Rollstuhl angeboten wird“ ergänzt Norbert Plum, planungspolitischer Sprecher der Fraktion einen anderen Aspekt der gut durchdachten Planung.

Um darüber hinaus auch die demografische Komponente des Wohnungsbauprojekts ausdrücklich zu betonen, wird die neue Wohnanlage auch über einen festen Servicestützpunkt der „Freien Alten- und Nachbarschaftspflege Aachen“ (fauna e. V.) verfügen. Dort können von den Bewohnern nach Bedarf Leistungen aus einem umfassenden Katalog von Pflege- und Hilfeleistungen in Anspruch genommen werden. Boris Linden, stellvertretender Fraktionsvorsitzender freut sich darüber, dass die Leistungen des Vereins „fauna“ auch der gesamten Nachbarschaft im Umfeld zugutekommen werden: „Im Ostviertel entsteht auf diese Weise eine neue „Insel“ für Pflege- und Alltagsdienstleistungen, die speziell auch den Bereich der sogenannten kultursensiblen Hilfe- und Pflegedienstleistung – also über kulturelle, religiöse und ethnische Grenzen hinweg – abdecken wird“.

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