Artikel zu: Kinder und Familien

Karl Schultheis und Daniela Jansen: Stadt Aachen nun Teil des landesweiten Netzwerks „Kein Kind zurücklassen!“

18. Januar 2017

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Modellphase geht “Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen” nun in die erste Stufe des landesweiten Ausbaus.
Insgesamt werden für die Ausweitung Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds in Höhe von insgesamt 2,3 Millionen Euro pro Jahr investiert.

Die Stadt Aachen ist eine der 22 Kommunen, die die Landesinitiative ab sofort ergänzen. Zusammen mit den 18 Kommunen aus dem 2012 gestarteten Modellvorhaben werden 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen erreicht.

„Wir freuen uns, dass die Bewerbung der Stadt erfolgreich war und Aachen nun Teil der Initiative ist“, zeigen sich die beiden Aachener Landtagsabgeordneten Daniela Jansen und Karl Schultheis zufrieden.

„Die Modellphase hat eindrucksvoll bewiesen, dass „Kein Kind zurücklassen!“ ein Erfolg ist. Deshalb ist es gut, dass diese vorbeugende Politik nun fortgesetzt wird und in die Fläche geht. Prävention wirkt und rechnet sich. Schon vor 2012, zu Beginn der Modellphase, waren wir davon überzeugt. Die Evaluierung von Landesregierung und Bertelsmann-Stiftung hat das bewiesen. 2012 war auch schon klar, dass alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen von den bisherigen Erkenntnissen profitieren sollen. Mit der Landesinitiative ermöglichen wir allen Kindern und Jugendlichen bestmögliche Bildungschancen“, ist sich Karl Schultheis sicher.

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Aus der Fraktion

Pressespiegel: Michael Servos zu den kommunalpolitisch wichtigen Themen der SPD-Fraktion im Jahr 2017

16. Januar 2017

Zum Jahresbeginn befragt die Redaktion der Aachener Nachrichten die Fraktionsvorsitzenden zu den politischen Schwerpunkten ihrer Arbeit im Stadtrat.

Lesen Sie heute die Antworten des SPD-Fraktionsvorsitzenden Michael Servos aus der Wochenendausgabe der „Nachrichten“ vom 14. Januar 2017 auf Seite 15:

 

„Von einer starken Stadt profitieren alle“

Was bewegt die Ratsfraktionen im Jahr 2017? Aus Sicht von Michael Servos , SPD, können die Aachener optimistisch sein.

 

Aachen. Aachens Politiker haben ihre Winterpause beendet, und wie üblich steht für sie gleich nach dem Jahreswechsel die Verabschiedung des neuen Haushalts auf dem Programm. Der Streit ums Geld wird am Mittwoch, 25. Januar, in der ersten Ratssitzung des Jahres ausgetragen. Zu erwarten sind aber auch weitere politische Auseinandersetzungen – zumal sich die Parteien für die Landtagswahl im Mai und die Bundestagswahl im Herbst positionieren wollen. Zum Start in ein spannendes Wahljahr haben die „Nachrichten“ allen Ratsfraktionen sechs Fragen vorgelegt. Im zweiten Teil unserer Serie lesen Sie die Antworten des SPD-Fraktionsvorsitzenden Michael Servos.

 

Was sind aus Ihrer Sicht die drei wichtigsten Themen, mit denen Sie sich kommunalpolitisch in diesem Jahr befassen müssen?

Servos: In dieser Woche haben wir uns bereits mit dem Thema der Verbesserung des Angebots von Bürgerservice und Bezirken beschäftigt – ein Thema, das uns zusammen unter mehreren Gesichtspunkten das Jahr über begleiten wird. Neben der Ausweitung von Serviceangeboten geht es hier auch um die Digitalisierung der Verwaltung insgesamt. Darüber hinaus bleiben Wohnen, Quartiersstärkung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – konkret Randzeitenbetreuung in Kitas und OGS-Ausbau – Themen, die Kern unserer Politik sind. Es gilt bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und neu zu errichten und den sozialen Zusammenhalt im Allgemeinen zu stärken.

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Aus der Fraktion

KiTa-Tour: Besuch der Randzeiten-KiTa Kalverbenden

24. Dezember 2016

Die SPD-Ratsfraktion Aachen auf Ihrer Sommertour die Kindertagesstätte Kalverbenden besucht. Mit dieser Einrichtung entstand auf sehr schwierigem Gelände, eine fünfgruppige neue Kita. Es galt neben den Herausforderungen des Geländes auch die Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen, da das naheliegende Haus der Jugend unter Denkmalschutz steht.

Die Baukosten wurden mit 3,4 Millionen etatisiert und konnten trotz der vorgenannten Schwierigkeiten eingehalten werden. „Es entstand eine äußert schöne Kita, die die Unterversorgung an Betreuungsplätzen im Aachener Südraum abmildert“ fasst der kinder- und Jugendpolitische Sprecher der Fraktion Patrick Deloie das Vorgehen zusammen. Alle Räume der Einrichtung sind Barrierefrei zu erreichen, sodass dem Gedanken der Inklusion vollkommen nachgekommen werden kann. Die KiTa Kalverbenden kann somit als positives Beispiel für die Schaffung von Betreuungsräumen auch an schwierigen Stellen, mit großen Herausforderungen dienen.

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Aus der Fraktion

KiTa-Tour: Die SPD-Ratsfraktion begrüßt neuen KiTa-Träger in Aachen

10. November 2016

In der Eintrachtstraße entsteht eine sechsgruppige neue KiTa. Sie wird einen Schwerpunkt in der inklusiven Betreuung und Förderung von Kindern mit besonderem Förderbedarf haben. Ursprünglich sollte die Caritas Lebenswelten  die Trägerschaft übernehmen, die jedoch kurz vor Inbetriebnahme aus finanziellen Gründen Ihre Zusage zurückzog.

So sah sich der Kinder- und Jugendauschuss gezwungen, kurzfristig einen neuen Träger zu finden. Dankenswerterweise hat zwischenzeitlich das Deutsche Rote Kreuz die Trägerschaft übernommen. Der Vorsitzende des Kinder- und Jugendausschusses Bernd Krott und der Sprecher der SPD-Fraktion im KJA Patrick Deloie haben der KiTa im Rahmen der SPD-Sommertour einen Antrittsbesuch abgestattet.

Neben der Tatsache, dass das DRK das erste Mal eine Trägerschaft für eine Aachener KiTa übernimmt, war es interessant für die Fachpolitiker zu sehen, wie sich die Rahmenbedingungen der KiTa entwickeln, da es sich bei der Errichtung der Immobilie um ein sogenanntes Investorenmodell handelt. Das heißt, dass die Stadt Aachen das Gebäude nicht selbst geplant und errichtet hat, sondern es durch einen Investor finanziert und gebaut wurde. Am 01.10.2016 ist die neue Einrichtung in Betrieb gegangen und soll helfen, die gravierende Versorgungslücke in der Kinderbetreuung im Aachener Norden zu schließen. Ähnlich wie in der KiTa Kalverbenden soll auch hier demnächst ein Randzeiten Betreuungsmodell starten.

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Aus der Fraktion

SPD-Ratsanfrage zum „Archimedischen Sandkasten“ am Katschhof: In Zukunft im Sommer dauerhaft an anderer Stelle?

27. Juli 2016

Seit kurzem lädt der „Archimedische Sandkasten“ auf dem Katschhof im Rahmen des Wissenschaftsjahres den Aachener Nachwuchs zum Buddeln und Sandburgen-Bauen ein, während die Eltern in Ruhe auf den Liegestühlen relaxen können. In Spitzenzeiten tummeln sich zurzeit täglich über 100 Kinder und Eltern an Aachens größter Sandkiste. Und für viele Aachenerinnen und Aachener steht bereits wenige Tage nach der Eröffnung fest, dass der noch bis zum 7. August geöffnete Sandkasten als zusätzliche Anlaufstelle in der City nicht mehr wegzudenken ist.

Patrick Deloie, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Aachen, wendet sich daher mit einer Ratsanfrage an die Stadtverwaltung, um zu klären, inwieweit aus dem Sandkasten auf dem Katschhof in Zukunft nicht ein dauerhaftes Angebot für die Sommermonate werden kann.

Dazu erklärt Patrick Deloie: „Der Sandkasten ist wie eine kleine Oase mitten in der Innenstadt. Er bietet Familien mit Kindern eine willkommene Möglichkeit, einen Stadtbummel zu unterbrechen und sich eine kleine Auszeit von den Einkäufen zu nehmen. Klein und Groß dürfen sich wie am Strand im Urlaub fühlen. Insgesamt trägt die größte Sandkiste Aachens erheblich zur Erhöhung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Aachener Innenstadt bei. Deshalb müssen wir jetzt zügig klären, ob es im Sommer in der Innenstadt in Zukunft nicht dauerhaft ein solches Angebot geben kann. In Münster ist mit dem „Maxi-Sand“ beispielsweise ein vergleichbares Angebot seit über 10 Jahren äußerst beliebt.“ Weiterlesen...

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