Artikel zu: Allgemein

Aus der Partei

Pressespiegel: Daniela Jansen im Supersonntag-Interview

15. Oktober 2018

Im Supersonntag-Interview mit Redakteuer Thomas Hannappel spricht SPD-Spitzenkandidatin Daniela Jansen über ihre Ziele und Themen. Lesen Sie hier die Fragen und Antworten:

Frau Jansen, warum sollen die Bürgerinnen und Bürger Sie zur Städteregionsrätin wählen?

Daniela Jansen: Weil ich einen Plan habe, wohin sich die Städteregion entwickeln soll und weil ich bestimmte Vorstellungen habe, was noch zu verbessern ist.

Das heißt?

Jansen: Leider spielt Armut in der Städteregion eine überproportional große Rolle. Eigentlich haben wir gute Antworten und Konzepte zu Themen wie Langzeitarbeitslosigkeit, Armut von Alleinerziehenden und Verschuldung sowie Angebote für die Betroffenen – aber diese Angebote werden in der Städteregion noch nicht ausreichend zusammengebracht. Ich glaube, dass Probleme schon vor ihrer Entstehung erkannt werden können, wenn sich die Wohlfahrtsorganisationen besser vernetzen könnten – auch durch Hilfe und Mitwirkung der Städteregion. Beim Thema Langzeitarbeitslosigkeit möchte ich mehr Geld in die Hand nehmen, um einen dauerhaft geförderten öffentlichen Arbeitsmarkt aufzubauen. Wenn Menschen sieben oder acht Jahre arbeitslos sind, kann nicht einfach ein Jobangebot oder nach einer kurzen Trainingsmaßnahme gesagt werden: „So, jetzt fang bitte wieder an zu arbeiten und bring Struktur in deinen Tag“. Auch wenn das Jobcenter eine gute Beratung anbieten, Beratungen bleiben immer „nur“ Beratungen.

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Inhalte: Pressespiegel

Aus der Fraktion

Mit Open Data mehr Menschen in Aachen erreichen

01. Oktober 2018

Michael Servos, Ratsherr der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Aachen, identifiziert „Open Data“ als wichtiges Element des digitalen Wandels, auch für die Stadt Aachen.

„Dank der Bemühungen der letzten Jahre, welche zum Ziel hatten, die Stadt Aachen fit für den digitalen Wandel zu machen, sind wir in Aachen im Hinblick auf die Digitalisierung bereits auf einem guten Weg. Wir von der SPD-Fraktion wollen jedoch insbesondere im Bereich ‚Open Data‘ noch mehr erreichen, um Aachen als digitale Modellstadt und Vorreiter auf dem Gebiet zu positionieren.“, so Ratsherr Michael Servos. „Das Prinzip der offenen Daten bietet uns nicht nur eine einzigartige Chance, die Fachkompetenz der Aachener Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, sondern auch das ehrenamtliche Engagement in unserer Kommune zu erleichtern. Vor diesem Hintergrund würde ich gerne wissen, wie viele unterschiedliche Fachanwendungen bei der Stadt Aachen in Benutzung sind und ob diese eine Export-Schnittstelle für Daten vorweisen können. Darüber hinaus frage ich mich, wie wir unseren Haushalt, nach dem Vorbild vieler anderer Städte in Deutschland, bei offenerhaushalt.de beteiligen könnten.“

Inhalte: Anfragen von Ratsmitgliedern

Aus der Partei

Der Neugewählte Parteivorstand der AachenSPD

25. September 2018

Die AachenSPD hat auf ihrem ordentlichen Parteitag am Samstag, 22.09.2018 turnusmäßig einen neuen Vorstand gewählt. Hier das Wahlergebnis:

Parteivorsitzender: Mathias Dopatka

Stellvertretende Parteivorsitzende: Daniela Jansen, Ye-One Rhie

Kassierer: Heiko Weidenhaupt

Stellvertretende Kassiererin: Jana Keller

Schriftführer: Benjamin Fadavian

Stellvertretender Schriftführer: Florian Orthen

BeisitzerInnen:  Halice Kress-Vannahme, Jens Jäger, Julia Oidtmann, Rosa Andreas-Esser, Linus Offermann, Özgür Kalkan, Hans Geesen, Gisela Bosle

Inhalte: Allgemein

Aus der Partei

Pressespiegel: Bericht vom SPD-Parteitag am 22. September

25. September 2018

Der „moralische Kompass“ findet deutliche Worte

Karl Schultheis nach 24 Jahren als Vorsitzender der SPD verabschiedet. Mathias Dopatka ist sein Nachfolger. Servos kritisiert Verwaltung scharf.

Von Werner Czempas

Aachen In der Geschichte der Aachener SPD war der vergangene Samstag ein wahrhaft historischer Tag: Nach 24 Jahren und vier Monaten an der Spitze der Partei nahm Karl Schultheis (65) Abschied vom Amt des Vorsitzenden. In den Kurparkterrassen Burtscheid wählte der Parteitag des SPD-Unterbezirks Stadt Aachen erwartungsgemäß den 36-jährigen Verdi-Gewerkschaftssekretär Mathias Dopatka zu seinem Nachfolger.

Exakt ab 12.09 Uhr kommt es minutenlang zu bewegenden Szenen. Karl Schultheis hat seinen letzten Rechenschaftsbericht gehalten und verspricht: „Ich arbeite selbstverständlich weiter kräftig mit!“, als sich die 81 Delegierten spontan von ihren Plätzen erheben und „ihrem“ Karl mit lang anhaltendem Beifall danken. Ulla Schmidt reicht einen Blumenstrauß, Schultheis versucht, mit Handzeichen den Applaus zu dämpfen und kämpft am Ende dann doch vergeblich mit den Tränen.

Keiner fasst unter den vielen Lobeshymnen das Wirken des Karl Schultheis treffender zusammen als der SPD-Fraktionschef Michael Servos: „Du warst uns immer ein moralischer Kompass.“ Und auch der junge Nachfolger Mathias Dopatka, dem bewusst ist, „welche Fußstapfen ich ausfüllen muss“, trifft den Nerv, als er Schultheis für die „mit Herzblut“ geleistete Parteiarbeit dankt. Die „Riesenstärke“ von Karl Schultheis sei es gewesen, viele, auch junge Mitglieder, einzubinden und sie „Teil der SPD-Familie“ werden zu lassen.

„Und auch, ob eine weitere Zusammenarbeit in dieser Regierung möglich ist, ist eine Frage der Selbstachtung.“

Karl Schultheis

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Inhalte: Pressespiegel

Aus der Partei

AG 60 plus: Kommission „Zukunft der Alterssicherung“ soll unverzüglich ihre Arbeit aufnehmen

25. September 2018

Walter Cremer, Landesvorsitzender der AG 60plus in NRW, teilt mit, dass der Bundesausschuss der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus folgenden Beschluss gefasst hat:

Der Bundesausschuss der AG 60 plus fordert den Parteivorstand der Bundes SPD auf, die Kommission „Zukunft der Alterssicherung“ unverzüglich einzusetzen.

Es ist eine existenzielle Angelegenheit für die SPD im Thema Rente klare Entwürfe zu haben, die für ein solidarisches und gerechtes Generationenprojekt stehen.

Unser Ziel muss sein, Vorschläge für ein zukunftsfestes Alterssicherungssystem zu entwerfen. Mit der Realisierung unserer Vorschläge schaffen wir ein zukunftsfestes Alterssicherungssystem welches Sicherheit für Jung und Alt, für Frauen und Männer, für alle bietet. Es muss ein wesentlicher Beitrag zur gesellschaftlichen und politischen Stabilität unseres Landes gewährleisten.

Eine parteiinterne Rentenkommission kann unsere Beschlusslage zum Thema verdeutlichen, über eine Legislaturperiode hinaus denken und Anlassgeber für einen gesamtgesellschaftlichen Diskussionsprozess sein.

Dadurch geben wir den Medien und unseren Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit, als Partei wahrgenommen zu werden. Eine Koalitionskommission kann dies alles nicht gewährleisten.

Inhalte: Allgemein