Norbert Plum: Bebauungsplanverfahren für „Gut Pfaffenbroich“ einleiten

14. Dezember 2017

Im dritten Quartal 2017 hat das Gelände an und um „Gut Pfaffenbroich“ (Vaalser Straße) laut verschiedenen Medienberichten im Rahmen einer Versteigerung den Eigentümer gewechselt. Die in der Medienberichterstattung angedeuteten Kaufpreise für das weitläufige Gelände legen für den SPD-Ratsherren Norbert Plum (s. Foto) die Vermutung nahe, dass neue Grundstückseigentümer ein Interesse daran haben könnten, den heutigen Zustand des Geländes „nachhaltig zu verändern“. Aus diesem Grund hat der SPD-Ratsherr für den Wahlbezirk „Kullen“ nun einen Antrag in die Bezirksvertretung Laurensberg eingebracht. Sein Ziel ist die Sicherung der bisherigen landschaftlichen und ökologischen Qualität des betroffenen Bereiches durch die Aufstellung eines Bebauungsplans.

„Der Bereich um Gut Pfaffenbroich prägt den Landschaftsraum zur niederländischen Grenze hin sowie Richtung Seffent in deutlich positiver Weise. Die hier anzutreffenden Böden sind besonders wertvoll und schützenswert. Hinzu kommt, dass das zurzeit mehr oder weniger völlig unversiegelte Gelände zum Einzugsgebiet der Wurm gehört und so für den Hochwasserschutz relevant ist. Schließlich ist das Gebiet als Kaltluftentstehungsfläche aus Gründen des Klimaschutzes wichtig. Um die verschiedenen landschafts-, umwelt- und klimarelevanten Belange dauerhaft schützen und erhalten zu können, ist die Aufstellung eines Bebauungsplans daher dringend erforderlich“, so SPD-Mandatsträger Plum.

Themen: Laurensberg

Alle Kommentare

  • Jürgen Bartholomy
    08. April 2018 · 9.10 Uhr

    Norbert Plum nennt wichtige Aspekte, die sicher auch bei einigen Bürgern Widerhall finden.
    In die Abwägung zur Flächennetzung gehört aber auch die Nachfrage nach Wohnraumflächen. Wir sollten junge Familien, deren Arbeitstelle mit dem Campus oder der Klinikum verbunden sind , nicht auf Flächen in der StädteRegion oder in Ostbelgien verweisen. Die SPD sollte bereit sein, Teile der Flächen, die von der Infrastruktur gut angebunden sind, für Wohnen auszuweisen.
    Ökologie muss abgewogen werden gegen weitere Aspekte und darf nicht zum ko-Argument werden!!

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