Aus der Partei

Zukunft gibt’s nicht für lau

16. September 2017

Gestern habe ich in der Landesausschusssitzung der AG 60plus in der NRWSPD an die Veranstaltung “Solidarisch in die Zukunft” erinnert. Vor einem Jahr (September 2016) haben wir – zusammen mit den Jusos in NRW – diese Veranstaltung ausgeführt.
Wir haben mit der Überschrift „Zukunft gibt’s nicht für lau“ davon gesprochen, dass die Freiheit jeder Generation durch die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen begrenzt ist. Wir sagten: „Wir vererben nicht nur einen Kontostand, sondern auch Infrastruktur, Umwelt, Bildungsangebote usw.“

Mangelndes und planloses Aussitzen in den Bereichen Mobilität, Stadtentwicklung und Umwelt, zu geringe Investitionen im Bereich der Digitalisierung, im Straßenbau und in der Bildung haben dazu geführt, dass der Satz „Uns geht es gut“ oft auf politisches Wunschdenken reduziert ist.

Für uns ist daher klar, wir dürfen nicht die Augen zumachen und uns damit abfinden, dass die Kluft zwischen denen die zu den Wohlhabenden gehören und denen die um ihre Existenz kämpfen immer größer wird.

Merkel’sche Sprüche-Politik mag zwar Plakate füllen, hilft aber keiner Generation bei der Lösung von Zukunftsaufgaben!

Wir sagen klar was geschehen muss um die beschriebene Kluft zu überwinden. Unsere Reformvorschläge sind auch in den Anträgen zum Bundeskongress unserer AG eingebracht und begründet.

Wir wollen u.a., dass nicht investiertes Kapital zu einem ehrlichen Beitrag bei der Finanzierung der Staatsaufgaben verpflichtet wird. Auch unsere Forderungen zur Rentenpolitik haben wir in den Anträgen klar formuliert.

Walter Cremer
stellv. Landesvorsitzender
AG 60plus NRWSPD

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