Pressespiegel: Wie lässt sich die Wohnungsnot lindern?

22. Oktober 2018

Die Aachener SPD lädt im kommenden halben Jahr zu einer ganzen Reihe von öffentlichen Veranstaltungen.

Von Sarah-Lena Gombert

Aachen Als „wahrscheinlich größte zu klärende Frage des Jahrhunderts“ bezeichnet Michael Servos, Fraktionschef der SPD im Aachener Stadtrat, die Wohnraumproblematik. Darum haben er und Mathias Dopatka, Vorsitzender der Aachener SPD, einen Brief an die etwa 1600 Aachener Sozialdemokraten geschickt. Darin weisen sie unter anderem auf die Maßnahmen hin, die mit Hilfe der SPD-Fraktion auf kommunaler Ebene bereits umgesetzt werden konnten. Weil das aber noch längst nicht reicht und weil das kein Problem der Sozialdemokraten alleine ist, will die Partei mit einer ganzen Reihe von öffentlichen Veranstaltungen die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in die Stadt tragen. Los geht es mit einem Seminar über Erbbaurechtsverträge der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) am 30. Oktober im Verwaltungsgebäude Katschhof.

Leute ziehen aus der Stadt

„Die Wohnraumproblematik ist kein neues Thema“, sagt Mathias Dopatka. Es beschäftige sowohl die Partei als auch ihn persönlich bereits seit mehreren Jahren. „Doch ich habe das Gefühl, dass sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt, auch in Aachen, in letzter Zeit noch einmal zuspitzt.“ Er habe in seiner Funktion als Gewerkschaftssekretär bei Verdi mit Angestellten im öffentlichen Dienst gesprochen, die sich eine Wohnung in Aachen nicht mehr leisten können und in die Außenbezirke umziehen müssen. Und auch außerhalb Aachens, im Altkreis Aachen und darüber hinaus, werden die Immobilien und Grundstücke immer teurer. „Der Markt ist wirklich sehr angespannt“, sagt Dopatka und verweist vor allem auf die Neuvermietungen in Aachen: Während der Durchschnitt der Aachener Mietpreise einigermaßen okay sei, seien die Preise bei Neuvermietungen oft höher.

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Themen: Pressespiegel

Aus der Partei

Pressespiegel: Daniela Jansen im Supersonntag-Interview

15. Oktober 2018

Im Supersonntag-Interview mit Redakteuer Thomas Hannappel spricht SPD-Spitzenkandidatin Daniela Jansen über ihre Ziele und Themen. Lesen Sie hier die Fragen und Antworten:

Frau Jansen, warum sollen die Bürgerinnen und Bürger Sie zur Städteregionsrätin wählen?

Daniela Jansen: Weil ich einen Plan habe, wohin sich die Städteregion entwickeln soll und weil ich bestimmte Vorstellungen habe, was noch zu verbessern ist.

Das heißt?

Jansen: Leider spielt Armut in der Städteregion eine überproportional große Rolle. Eigentlich haben wir gute Antworten und Konzepte zu Themen wie Langzeitarbeitslosigkeit, Armut von Alleinerziehenden und Verschuldung sowie Angebote für die Betroffenen – aber diese Angebote werden in der Städteregion noch nicht ausreichend zusammengebracht. Ich glaube, dass Probleme schon vor ihrer Entstehung erkannt werden können, wenn sich die Wohlfahrtsorganisationen besser vernetzen könnten – auch durch Hilfe und Mitwirkung der Städteregion. Beim Thema Langzeitarbeitslosigkeit möchte ich mehr Geld in die Hand nehmen, um einen dauerhaft geförderten öffentlichen Arbeitsmarkt aufzubauen. Wenn Menschen sieben oder acht Jahre arbeitslos sind, kann nicht einfach ein Jobangebot oder nach einer kurzen Trainingsmaßnahme gesagt werden: „So, jetzt fang bitte wieder an zu arbeiten und bring Struktur in deinen Tag“. Auch wenn das Jobcenter eine gute Beratung anbieten, Beratungen bleiben immer „nur“ Beratungen.

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Inhalte: Pressespiegel

Aus der Partei

Daniela Jansen über den Welt-Mädchentag 2018

11. Oktober 2018

Mit der Beleuchtung von berühmten Wahrzeichen und Gebäuden in ganz Deutschland wird heute wieder auf die Benachteiligung und Herausforderungen für Mädchen und junge Frauen aufmerksam gemacht. Der diesjährige Welt-Mädchentag thematisiert dabei die Aufgabe, junge Mädchen auf der ganzen Welt fit für den Einstieg in eine sich stark verändernde Arbeitswelt zu machen. Im Zuge dessen wird auch in ganz Deutschland wieder eine große Bandbreite von Gebäuden pink angestrahlt, um so für die Gleichberechtigung von Mädchen zu sensibilisieren. In einem kurzen Interview hat sich Daniela Jansen, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in NRW, unseren Fragen zum Welt-Mädchentag gestellt.

Daniela, warum brauchen wir einen Welt-Mädchentag?

„Mit dem Welt-Mädchentag werden wir alle daran erinnert, dass noch ein weiter Weg bis zur Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen vor uns liegt. Probleme wie geschlechtsspezifische Gewalt, Früh- und Zwangsverheiratung und fehlender Zugang zu Bildung für junge Mädchen, insbesondere in Entwicklungsländern, sind leider immer noch allgegenwärtig. Das muss sich ändern!“ Weiterlesen...

Inhalte: Gleichstellung

Aus der Partei

Daniela Jansen: Gemeinsam mit konstruktiven Lösungen Tihange und Doel abschalten

10. Oktober 2018

Bereits seit 2016 führen wir von SPD-Seite aus Gespräche mit unseren belgischen Genossinen und Genossen auf politischer Ebene, wir haben den Gesprächsfaden geknüpft zwischen den deutschen und belgischen Netzbetreibern und auch zwischen den Energieanbietern. Mir ist wichtig, sachpolitisch zu Ergebnissen und Erfolgen zu kommen und nicht meinungspolitisch.

Heute gab es zu diesem Thema ein Pressegespräch im Rasthof Lichtenbusch, bei dem die Stilllegung der Atomkraftwerke in Tihange und Doel diskutiert wurde. Neben mir waren der Aachener Landtagsabgeordnete Karl Schultheis, sowie der Vorsitzende der SPD-Städteregionsratsfraktion Martin Peters anwesend. Aus Belgien nahm Edmund Stoffels als Vertreter der wallonischen Sozialisten an dem Gespräch in direkter Nähe zum ehemaligen Grenzübergang teil.

Wichtig ist mir dabei insbesondere das berechtigte Interesse der Bürgerinnen und Bürger in der StädteRegion Aachen, sowie das Interesse Belgiens nach Versorgungssicherheit ernst zu nehmen und sich gemeinsam mit den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern aus Deutschland und Belgien für die Abschaltung der belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel sowie den Ausbau grenzübergreifender Stromnetze einzusetzen.

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Inhalte: Energiepolitik

Aus der Partei

Daniela Jansen – Ihre Städteregionsrätin

26. Juli 2018

Meine Ziele für die StädteRegion Aachen

Sozial und solidarisch.

Der Sozialbericht hat es gezeigt: Die StädteRegion ist stärker von Armut betroffen als andere Regionen in NRW. Es gibt Orte oder Stadtteile, in denen Armut besonders häufig vorkommt. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass man an der Postanschrift eines Menschen anders als heute in Zukunft nicht mehr ablesen kann, ob sein Portemonnaie gut gefüllt ist oder er staatliche Unterstützungsleistungen bezieht! Deswegen trete ich für eine Gesamtstrategie ein, die bereits die Entstehung von Armut wirksam bekämpft. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen als Sozialpolitikerin kenne ich die Wohlfahrtsverbände, Träger der freien Wohlfahrtspflege und anderen Akteure gut und weiß: Sie haben viel Potenzial und können und wollen viel mehr leisten, als die städteregionalen Verwaltung aktuell zulässt!

### Konkret ###

Deshalb werde ich sofort nach der Wahl eine Konferenz zur Armutsprävention einberufen, in der die Verwaltung und alle anderen Akteure der Wohlfahrtspflege zusammenarbeiten und gemeinsam neue Unterstützungs- und Hilfsangebote zum Wohl der Menschen entwickeln. Mit Hilfe der Konferenz werden wir auch die bereits bestehenden Angebote und Hilfeleistungen besser koordinieren und vernetzen – von den Hilfen in besonderen sozialen Lagen über die Sucht- oder Schuldnerberatung bis hin zur Beratung wohnungsloser Menschen.

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Inhalte: StädteRegion Aachen

Aus der Fraktion

Mit Open Data mehr Menschen in Aachen erreichen

01. Oktober 2018

Michael Servos, Ratsherr der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Aachen, identifiziert „Open Data“ als wichtiges Element des digitalen Wandels, auch für die Stadt Aachen.

„Dank der Bemühungen der letzten Jahre, welche zum Ziel hatten, die Stadt Aachen fit für den digitalen Wandel zu machen, sind wir in Aachen im Hinblick auf die Digitalisierung bereits auf einem guten Weg. Wir von der SPD-Fraktion wollen jedoch insbesondere im Bereich ‚Open Data‘ noch mehr erreichen, um Aachen als digitale Modellstadt und Vorreiter auf dem Gebiet zu positionieren.“, so Ratsherr Michael Servos. „Das Prinzip der offenen Daten bietet uns nicht nur eine einzigartige Chance, die Fachkompetenz der Aachener Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, sondern auch das ehrenamtliche Engagement in unserer Kommune zu erleichtern. Vor diesem Hintergrund würde ich gerne wissen, wie viele unterschiedliche Fachanwendungen bei der Stadt Aachen in Benutzung sind und ob diese eine Export-Schnittstelle für Daten vorweisen können. Darüber hinaus frage ich mich, wie wir unseren Haushalt, nach dem Vorbild vieler anderer Städte in Deutschland, bei offenerhaushalt.de beteiligen könnten.“

Inhalte: Anfragen von Ratsmitgliedern