Regio-Tram, bezahlbarer ÖPNV für alle und Radentscheid – Ein neues Mobilitätskonzept für Aachen

06. November 2019

Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen: Aachen braucht eine Neuordnung im Straßenverkehr – und zwar dringend. Dieses Ziel verfolgen wir bereits mit einer ganzen Reihe an beschlossenen Anträgen. Doch wir wollen hier nicht stehenbleiben. Aus diesem Grund haben wir , gemeinsam mit unserem Koalitionspartner, ein ganzheitliches Mobilitätskonzept für Aachen vorgestellt, bei dem wir  alle Verkehrsmittel miteinbeziehen. Das schließt Autos, Busse, Fahrräder und E-Bikes sowie den Fußweg mit ein. Das reicht aber noch nicht um die Verkehrssituation in Aachen langfristig zu verbessern. Was wir brauchen, ist die Regio-Tram.

Die „Regio-Tram“

Schon vor der Sommerpause haben wir die Verwaltung beauftragt, in die Konzeption einer elektrifizierten, schienengebundenen Bahn für die Anbindung der Region an Aachen, aber auch für das Aachener Stadtgebiet, einzusteigen. Mit dieser „Regio-Tram“ wollen wir die Verkehrsproblematik vor Ort endlich überwinden. Damit entlasten wir nicht nur den kompletten Verkehr der zwischen dem Nordkreis und der Aachener Innenstadt besteht. Mit dem Bushof als zentraler Drehscheibe für eine neue Mobilität in Aachen, soll die Regio-Tram darüber hinaus auch den innerstädtischen Verkehr massiv entlasten und bis Vaals auf der einen – und Brand auf der anderen Seite – fahren.

Bis die Regio-Tram in Aachen unterwegs ist, kann es aber bis zu 10 Jahre dauern. Um diese Zeit zu überbrücken, wollen wir den Verkehr in Aachen schon jetzt auf breiter Front verbessern. Es ist Zeit für einen Umbruch in der Aachener Verkehrspolitik! Dafür arbeiten wir bereits an einigen Modellprojekten, welche später auch als Vorbild für ganz Aachen dienen sollen. Insbesondere der ÖPNV, aber auch das Fahrrad spielen hier eine besonders wichtige Rolle und geben in Zukunft, gemeinsam mit den Fußgänger*innen, den Takt in der Innenstadt an.

Themen: Mobilität

AG 60plus der NRWSPD begrüßt Kompromiss der Bundesregierung zur „Grundrente“

13. November 2019

Für uns als AG NRWSPD 60 plus ist der innerhalb der Koalition gefundene Kompromiss zum Thema „Grundrente“ eine vertretbare Lösung. Nach langen und zähen Verhandlungen ist es der SPD gelungen, zumindest einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Lage von weit mehr als einer Million KleinrentnerInnen zu erzwingen.

Wir freuen uns über diese Entscheidung zur Grundrente, weil damit ein großer Kreis von Menschen mehr Anerkennung von Lebensleistung zugesprochen wird, ohne zu „Bittstellern“ zu werden!

Klar ist für die AG 60 plus auch, dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Gesetzlichen Rentenversicherung, zu der aber noch weitere Meilensteine hinzugefügt werden müssen. Ziel bleibt für uns die Einführung einer Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete. Es darf keine Erhöhung des Renteneintrittsalters geben, weil schon jetzt viele vorzeitig in Rente gehen und dabei lebenslange Abschläge in Kauf nehmen müssen. Diesen gefundenen Kompromiss mit künftigen Fragen bzw. Aussagen über große Koalitionen zu verknüpfen ist für uns unverständlich.

Themen: Aus DüsseldorfSenioren

Unendliche Geschichte: Wann wird der Bereich um die Sicherheitspoller an der Jakobstraße wieder aufgepflastert?

12. November 2019

Norbert Plum stellt fünfte Ratsanfrage zum Thema

Mit nicht weniger als vier Ratsanfragen vom 08.03.2018, 07.06.2018, 06.05.2019 und 14.05.2019 hat SPD Ratsherr Norbert Plum in der Vergangenheit von der Verwaltung Auskunft erbeten, wann das Kopfsteinpflaster der Jakobstraße im Bereich der „Sicherheitspoller“ Ecke Judengasse wieder hergestellt wird. Passiert ist bis heute nichts. Immer wieder wurde Plum von der Verwaltung vertröstet. In der Stellungnahme der Verwaltung vom 18.04.2018 wurde zunächst in Aussicht gestellt, dass die Fläche „demnächst wieder mit Pflaster ergänzt“  wird. Mit Stellungnahme der Verwaltung vom 11.07.2018 wurde diese Aussage wieder zurück genommen und die Maßnahme  auf unbestimmte Zeit „zurück gestellt“. Die Stellungnahme der Verwaltung vom 08.07.2019 vertröstete dann folgendermaßen: „Die Umsetzung ist für dieses Jahr vorgesehen.“  Konkret angekündigt wurde der Zeit- raum zwischen 16.07. und 01.11.2019. Allerdings nur mit der Einschränkung, „dass die zur Zeit überlasteten Baufirmen Kapazitäten haben“. Auch daraus wurde zum wiederholten Male nichts. In der Stellungnahme der Verwaltung vom 11.07.2019 wurde der Beginn der Pflaster- arbeiten dann nochmals verschoben – mittlerweile auf 2020. SPD-Ratsmitglied Plum ist mit seiner Geduld nun langsam am Ende. Deswegen hat er jetzt die fünfte Ratsanfrage zum Thema an Oberbürgermeister Philipp abgeschickt. Frage: Wann wird das Kopfsteinpflaster der Jakobstraße im Bereich der „Sicherheitspoller“ Ecke Judengasse und zwischen Judengasse und Johannes-Paul-II.-Straße verbindlich wieder hergestellt?

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Themen: Anfragen von Ratsmitgliedern

Veranstaltungshinweis: „Solidarität der Generationen für eine gerechtere Zukunft!“ am 7.11. um 18.30 h

04. November 2019

Lasst uns über unsere Zukunft reden!

Denn wir, die SPD AG 60plus und die Jusos in der Städterregion Aachen, wollen mit euch gemeinsam über eine Zukunft nachdenken, die sowohl sozial gerecht ist und für eine gute Altersversorgung steht, als auch verantwortungsvolle Entscheidungen zum Thema Klimaschutz anstrebt.
Und dazu wollen wir euch herzlich zu unserer gemeinsamen Infoveranstaltung „Solidarität der Generationen für eine gerechtere Zukunft!“ einladen.

Donnerstag, 07. November 2019
18.30 Uhr
Gaststätte Brandenhof
Goethestraße 50
52499 Baesweiler-Beggendorf.

Wir freuen uns, dass wir für diese Veranstaltung Veith Lemmen, den stellvertretenden Vorsitzenden der NRWSPD, und Walter Cremer, den Vorsitzenden der NRW AG 60plus, als Referenten gewinnen konnten, die uns über eine sozial gerechte Zukunft informieren werden und mit uns entscheidende Zukunftsfragen diskutieren wollen.

Themen: Termine und Veranstaltungen

Aus der Partei

Neue Perspektiven für den Aachener Bushof

31. Oktober 2019

Am Aachener Bushof muss sich dringend etwas ändern. Wir brauchen einen echten, modernen Verkehrsknotenpunkt, der alle Verkehrsteilnehmer*innen mitnimmt. Damit das funktioniert, brauchen wir gute Ideen und viel Engagement von allen Beteiligten. Wichtig ist, dass wir bei einer Neuplanung auch die Regio-Tram mitdenken. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass in der alten Unterführung für Fußgänger*innen ein sicheres Fahrradparkhaus entsteht.

Gleichzeitig sehen wir am Bushof die Chance, das Petersviertel als Bildungs- und Kulturstandort zu stärken. Hier brauchen wir dringend Lösungen für die problematische Situation der VHS und der Stadtbibliothek. Deswegen wollen wir an dieser Stelle auch St. Peter in die Gespräche und Planungen miteinbeziehen.

Mit unserem Antrag, den wir auch auf unserem Parteitag am 16. November vorstellen werden, wollen wir das Thema „Bushof“ endlich wieder in den Fokus der Stadt rücken.

Hier erfahrt ihr noch mehr zu unseren Vorstellungen zum Bushof.

 

Inhalte: Allgemein