Aus der Partei

Was macht eigentlich der Arbeitskreis SPD und Kirche?

18. Juli 2018

Heiko Weidenhaupt

Der Arbeitskreis SPD und Kirche in Aachen ist ein Zusammenschluss von Christ/innen in der SPD mit weiteren Teilnehmer/innen, die dem Arbeitskreis nahestehen. Die Teilnehmer sehen ihre christliche Grundhaltung in der Sozialdemokratie verankert. Diese wird versucht, in Wort und Tat zu leben.
Der Arbeitskreis nimmt sich zum Ziel, in Informationsveranstaltungen, Klausur-Wochenenden, Reisen, Stellungnahmen oder auch in Gottesdiensten sozialdemokratische Werte mit christlichen Gedanken zu verknüpfen.
Die Mitglieder unterstützen das Einhalten der Sonntagsruhe und befürworten das Bezahlen von gerechten Löhnen. Sie fordern eine Teilhabegesellschaft und keine Leistungsgesellschaft. Hierzu leitet der Arbeitskreis viel von der Bergpredigt ab. Denn diese ist ein Schriftzeugnis, das ein hohes Maß an Übereinstimmung mit sozialdemokratischen Werten in sich trägt.
In der Region Aachen stehen die christlichen Konfessionen mit ihren Gemeinden und Wohlfahrtsverbänden noch zum großen Teil in der Mitte der Gesellschaft. Das begrüßt der Arbeitskreis und sucht den ständigen Kontakt. Dabei sollen jedoch Symbole, die das Christsein ausdrücken, fern von öffentlichen Ämtern bleiben. So wünscht sich der Arbeitskreis, dass in staatlichen Schulen und Gerichten kein Kreuz hängt.
Das Grundgesetz legt fest, dass in Deutschland alle Religionen nebeneinander auf Augenhöhe stehen. Genau diesen Grundsatz möchte der Arbeitskreis Kirche auch in seinen Aktivitäten vermitteln. Die Mitglieder möchten sinnbildlich die „Kirche im Dorf lassen“. Auch Synagogen und Moscheen sollen in der Mitte eines Dorfes stehen dürfen.
Der AK lädt alle Interessierten zu seinen Veranstaltungen ein. Dabei sind auch kritische Mitglieder gerne gesehen. Komm auch du dazu!

Heiko Weidenhaupt
Sprecher AK SPD und Kirche – Aachen

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Aus der Fraktion

Datenschutz darf Vereine nicht überfordern

17. Juli 2018

Datenschutz darf Vereine nicht überfordern

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Aachen, Michael Servos (s. Foto), möchte per Ratsanfrage von der Stadtverwaltung wissen, wie Vereine und Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler bei Umsetzung der Europäischen Datenschutz Grundverordnung von der Stadt Aachen unterstützt werden. Eine bereits durchgeführte Veranstaltung zu diesem Thema soll ggf. zur Dauereinrichtung werden.

Die seit Mai gültige Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union legt Konzernen, Unternehmern und Gewerbetreibenden viele Pflichten im Bereich der Verarbeitung von personenbezogenen Daten auf und stattet Privatpersonen mit neuen, guten und starken Rechten aus. Jedoch sind auch Vereine und ehrenamtlich Aktive von den Richtlinien betroffen und müssen diese ausführen. Mit dem komplexen Sachverhalt und dessen Umsetzung sind viele Bürgerinnen und Bürger überfordert. Aus diesem Grund haben Benjamin Fadavian als Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft und der Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion Michael Servos nun eine Initiative gestartet. „Die Stadt Aachen hat im Juni bereits erste Hilfe für die Vereine geleistet und einen Informationsveranstaltung unter dem Titel „Datenschutz für Vereine abgehalten“. Diese Begrüßenswerte Initiative der Stadt möchten wir gerne verstetigen, sofern ein genügendes Interesse besteht“ erklärt Benjamin Fadavian den Beweggrund für die Ratsanfrage.

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Inhalte: Anfragen von RatsmitgliedernDigitalisierung

Aus der Partei

Daniela Jansen als SPD-Spitzenkandidatin für die Neuwahl des Städteregionsrats vorgestellt

13. Juli 2018

Karl Schultheis und Daniela Jansen: „Das Land überweist der Stadt Aachen 112.810.787 Euro“

Am 6. Juli haben die beiden SPD-Unterbezirksvorstände Aachen-Stadt und Städteregion-Aachen die frühere Aachener SPD-Landtagsabgeordnete Daniela Jansen, s. Foto, als gemeinsame Spitzenkandidatin für die Neuwahl des Städteregionsrats im Herbst 2018 vorgestellt. Die offizielle Nominierung findet auf einem Parteitag am 7. September statt.

Über die designierte SPD-Spitzenkandidatin für die Wahl des Städteregionsrats stellen wir Ihnen im Folgenden Informationen bereit:

Berichterstattung der Aachener Zeitung, Samstag, 7. Juli, S. 18

 

Sie will neue Städteregionsrätin werden

Die SPD schickt die ehemalige Landtagsabgeordnete Daniela Jansen ins Rennen um die Etschenberg-Nachfolge

Von Sarah-Lena Gombert

Aachen Dass die Städteregion bei ihren Bewohnern oft ein zwiespältiges oder gar kein Gefühl auslöse, hänge auch mit dem aktuellen Amtsinhaber zusammen: Sie zeigt sich gleich kämpferisch, die frisch nominierte Kandidatin der Sozialdemokratischen Partei für das Amt der Städteregionsrätin. Daniela Jansen, die ehemalige Landtagsabgeordnete der SPD aus Aachen, hatte ihre Bewerbung eingereicht und damit sowohl die SPD in der Stadt als auch im Altkreis überzeugen können. Am Freitag hat sich die Kandidatin, flankiert vom Aachener SPD-Vorsitzenden Karl Schultheis und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Städteregionsrat Martin Peters, der Presse vorgestellt.

Dass Daniela Jansen als Städteregionsrätin in der Lage sein müsse, eine Verwaltung mit rund 2000 Mitarbeitern zu leiten, sei klar, erklärte ihr Parteikollege und SPD-Fraktionschef im Städteregionstag, Martin Peters. „Und das kann Daniela Jansen auch“, zeigte er sich überzeugt.

Sie sagt der Armut den Kampf an

Trotzdem betont die 40-jährige Aachenerin, die derzeit bei der Industriegewerkschaft (IG) Metall beschäftigt ist, nachdem sie bei der Landtagswahl 2017 ihren Wahlkreis denkbar knapp an den NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet verloren hatte: „Ich will gestalten statt verwalten.“ Die Themen, die die studierte Politologin und Mutter von Zwillingen sich auf die Fahnen geschrieben hat, sind die Bekämpfung von Armut in der Städteregion, die Stärkung der Berufskollegs, die Schaffung von mehr sozialem Wohnraum in Aachen und Umgebung und die Nutzung von Chancen, die die Digitalisierung bietet.

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Aus der Partei

SPD-Laurensberg: „Spielplatzcheck“ mit Bürgerinnen und Bürgern am 13. Juli

09. Juli 2018

Norbert Plum

Die SPD-Laurensberg lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen „Spielpaltzcheck“ im Bereich Hans-Böckler-Allee ein. Im Rahmen einer Ortsbegehung wollen sich Ratsherr Norbert Plum (s. Foto) und der Ortsvereinsvorsitzende Abdullah Allaoui gemeinsam mit Anwohnern und Interessierten aus erster Hand ein Bild vom Zustand der Spielgeräte und -plätze machen. Beginn der Veranstaltung ist am Freitag, 13.07. um 15 Uhr. Treffpunkt: „Wendekreis“, Hans-Böckler-Allee 155.

Hier geht`s zur Einladung

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Aus der Fraktion

Pressespiegel: SPD-Fraktion fordert Kraftanstrengung für Digitalisierung in Aachen

09. Juli 2018

Pressespiegel: SPD-Fraktion fordert Kraftanstrengung für Digitalisierung in Aachen

Nachdem die SPD-Fraktion im Mai bereits ein stadtweites Bürgerbeteiligungsverfahren zur Digitalisierung in Aachen gestartet hatte, siehe Internetseite www.digitale-modellstadt.de, haben Spitzenvertreter der Fraktion noch einmal inhaltlich nachgelegt. In einer Pressekonferenz haben Michael Servos, Karl Schultheis und Daniela Parting  nun eine echte Kraftanstrengung in allen Bereichen gefordert, damit Aachen zur Digitalen Stadt werden kann. Lesen Sie im Folgenden die Berichterstattung der Aachener Nachrichten und der Aachener Zeitung vom 29. Juni 2018:

 

Die Stadt soll fit für die digitale Zukunft werden

Die SPD wirbt für einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft. Strategiepapier sieht „Roadmap“ bis 2020 vor.

Von Annika Thee

Aachen Die Möglichkeit, mit dem Smartphone Tickets für das Theater zu kaufen und gleichzeitig zwei Plätze im nahe gelegenen Parkhaus zu reservieren, oder Sensoren, die an der Unterseite von Bussen angebracht werden, um die Verkehrssituation und die Straßenqualität zu messen, sind im Moment noch Zukunftsvisionen für die Stadt. Doch das könnte sich bald ändern, denn der Rat wird noch vor den Sommerferien das neue Strategiepapier zur Digitalisierung der Stadt Aachen beschließen. Und die SPD macht Druck, damit die Strategie möglichst zügig umgesetzt wird.

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